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Wälzer über Wiesbadener Vorort - 6000 Jahre Kastel


Titel des Taschenbuches 6000 Jahre Kastel

18.11.2019 17:26:16 - Taschenbuch von Ernst Probst und Doris Probst schildert auf nahezu 700 Seiten die Geschichte des Ortes am
Rhein bei Mainz und Wiesbaden


 

(live-PR.com) -
Mainz-Kastel – Ein tönerner Schöpflöffel und einige Steinwerkzeuge aus der Zeit der Michelsberger Kultur (etwa 4.300 bis 3.500 v. Chr.) sind gegenwärtig die ältesten Zeugnisse für die Anwesenheit steinzeitlicher Ackerbauern und Viehzüchter in der Gegend von Mainz-Kastel. Diese Funde wurden bereits vor 1940 von dem am „Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz“ arbeitenden Restaurator Ferdinand Waih entdeckt. Nach Ansicht von Prähistorikern handelt es sich bei den von Waih an der Fundstelle „Kastel 55“ im Dyckerhoff-Steinbruch geborgenen Gegenständen um Siedlungsfunde.

Auf diese wenig bekannten Tatsachen weisen Ernst Probst und Doris Probst aus Wiesbaden in ihrem nahezu 700 Seiten umfassenden Taschenbuch „6000 Jahre Kastel“ hin, das bei „Amazon“ erhältlich ist. Das „Landesmuseum Mainz“ erwarb am 30. Juli 1979 von Waih die Kasteler Funde der Michelsberger Kultur sowie römische und mittelalterliche Objekte. 1987 war der Schöpflöffel im Ausstellungskatalog „Schätze der Vorzeit aus dem Depot des Landesmuseums“ zu sehen. Durch einen Brief vom 18. April 1988 des Archäologen Dr. Gerd Rupprecht vom „Landesamt für Denkmalpflege“, Amt Mainz, erfuhr das „Landesamt für Denkmalpflege Hessen“ im Schloss Biebrich von den jungsteinzeitlichen Funden aus Kastel. Auf diese war Rupprecht bei der Durchsicht des Mainzer Museumsinventars gestoßen.

Am 2. Januar 1989 lieh der Archäologe Dr. Eike Pachali vom „Landesamt für Denkmalpflege Hessen“, Abteilung für Vor- und Frühgeschichte im Schloss Biebrich, vom „Landesmuseum Mainz“ den Schöpflöffel für etwa zwei Monate aus, um eine Abformung und Zeichnung vornehmen zu lassen. Eine Nachbildung des insgesamt 11,3 Zentimeter langen Schöpflöffels, von dem nur ein Teil geborgen wurde, präsentierte man ab dem 14. Februar 1989 in der Ausstellung der „Dyckerhoff-Zementfabrik“.

Der Begriff Michelsberger Kultur hat nichts mit dem Michelsberg in Wiesbaden zu tun. Jene Kultur der Jungsteinzeit, für die Ackerbau, Viehzucht, Töpferei und Sesshaftigkeit typisch sind, ist nach dem Michelsberg beim Ortsteil Untergrombach von Bruchsal (Kreis Karlsruhe) benannt. Sie existierte in Baden-Württemberg, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, im südlichen Holland, in Belgien und Nordfrankreich. In Wiesbaden-Schierstein lag am Rheinufer eine halbkreisförmige befestigte Flachlandsiedlung der Michelsberger Kultur.

Weitere Funde aus der Jungsteinzeit, die etwa von 5.500 bis 2.000 v. Chr. dauerte, sind eine 3,8 Zentimeter lange steinerne Pfeilspitze der Wartberg-Kultur (etwa 3.500 bis 2.800 v. Chr.) von der Fundstelle „Kastel 82“ und ein tönerner Glockenbecher der Glockenbecher-Kultur (etwa 2.500 bis 2.000 v. Chr.) aus einem Flachgrab am Petersberg bei Kastel sowie Flussfunde aus dem Rhein. Die Pfeilspitze wurde 2010 von einem Hobby-Archäologen aus Wiesbaden entdeckt, der Glockenbecher am 7. März 1914 dem damaligen „Altersmuseum Mainz“ (heute: „Landesmuseum Mainz“) geschenkt. In dem Buch „6000 Jahre Kastel“ werden auch viele andere prähistorische und archäologische Funde aus der Bronzezeit, Vorrömischen Eisenzeit, Römerzeit und dem Mittelalter sowie wichtige Ereignisse und Personen erwähnt.



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Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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