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Facebook diskutiert Strategie in der COVID-19-Pandemie


Live aus Dublin: Facebook diskutiert Strategie in der COVID-19-Pandemie

28.05.2020 14:39:32 - Beim „Moving Forward“-Round-Table sprechen Facebook-Manager über die Zusammenarbeit mit der WHO, die Intensivnutzung in Italien und andere Strategien gegen Falschmeldungen.

 

(live-PR.com) -
Bilder zur Meldung in der Mediendatenbank: © JMC

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Video zur Meldung auf Facebook

www.facebook.com/movingforwardconference/videos/973105823109354

Dublin/Wien (LCG) – „Die Verbreitungsgeschwindigkeit der sozialen Medien war in den letzten Wochen essenziell, um Informationen zu COVID-19 zu streuen. Auch Fake News fanden in diesem Umfeld einen fruchtbaren Boden, worauf die Netzwerke sofort mit neuen Strategien und Tools reagiert haben“, leitet Josef Mantl (JMC) in den „Moving Forward“-Round-Table am Dienstagnachmittag ein. Er diskutiert die Situation der sozialen Medien mit Christian Gaugeler und Alexander Smutny aus den Facebook-Europa-Headquarters in Dublin (Irland).

Schnelle Reaktion in der Krise

Facebook hat schnell die Zusammenarbeit mit Weltgesundheitsorganisation (WHO) gesucht und ihr seit Beginn der Pandemie unbegrenzt kostenfreie Werbeanzeigen zur Verfügung gestellt. Bis heute hat Facebook mehr als zwei Milliarden Menschen auf vertrauenswürdige Informationen von lokalen Gesundheitsbehörden und der WHO aufmerksam gemacht. Zahlreiche „Factcheckers“ (Faktenchecker) haben unzählige Posts auf Plausibilität und wissenschaftliche Überprüfbarkeit evaluiert. Allein im April hat Facebook Warnungen zu rund 50 Millionen Beiträgen auf Facebook angezeigt, die auf etwa 7.500 Bewertungen der unabhängigen Faktenprüfer basieren. Aufgrund der Warnhinweise haben sich Nutzer in etwa 95 Prozent der Fälle den ursprünglich ausgewählten Inhalt letztlich nicht anzeigen lassen. Zudem hat Facebook bereits Hunderttausende von Fehlinformationen im Zusammenhang mit dem COVID-19 entfernt, die gesundheitliche Schäden hätten verursachen können.

Die Zusammenarbeit mit Universitäten wie Harvard wurde intensiviert. 100 Millionen US-Dollar und Werbeguthaben wurden an Klein- und Mittelunternehmen zur Verfügung gestellt, um ihr wirtschaftliches Überleben zu sichern.

„Die Nutzung der Nachrichteninhalte auf Facebook zeigt sehr schnell, dass die User die Situation ernst nehmen und geprüfte Informationen suchen“, berichtet Gaugeler.

In stark betroffenen Gebieten wie Italien hat jeder vierte Internetuser Facebook genutzt. Die Messenger-Nutzung ist im stark von COVID-19 betroffenen Land sogar um 1.000 Prozent gestiegen, die Gesamtnutzung um 70 Prozent. Instagram TV ist um 200 Prozent gewachsen und war sowohl für User als auch werbetreibende Unternehmen ein Fenster nach außen im Shutdown.

Wiederhochfahren der Klein- und Mittelunternehmen: Digitalisierungshelfer Facebook

Neben Werbemöglichkeiten bietet Facebook Klein- und Mittelunternehmen wichtige Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten. Probleme in der Lieferkette oder Verspätungen in der Logistik können über das soziale Netzwerk schnell und persönlich an Kunden kommuniziert werden. „Facebook Workplace“ bietet effiziente Kommunikationsmöglichkeiten für Unternehmen im Homeoffice und unterstützt den Digitalisierungsprozess. „Facebook Shops“ ermöglicht Kleinunternehmen einen raschen Zugang zu digitalen Käufern. Mit „Facebook Marketplace“ wurde bereits ein Marktplatz etabliert, der organisch wächst und für Kleinunternehmen sehr relevant ist.

„Wir wollen den Weg in die Digitalisierung für alle Firmen so einfach wie möglich machen und ihnen einen Zugang zu neuen Geschäftsmodellen bieten“, betont Gaugeler.

„Facebook möchte mit verbundenen Firmen wie Oculus die Zukunft der Arbeit mitgestalten“, ergänzt Smutny.

Bis 2030 erwartet das Unternehmen einen signifikanten Anteil der Mitarbeiter in Homeoffice-Modellen, wobei dieser Übergang fließend verlaufen werde.

Weitere Informationen auf www.moving-forward.com.

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Autor:
Alexander Khaelss-Khaelssberg

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