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(Zweite Übersicht - Neu: Ausblick) Premiere verbessert operatives Ergebnis im zweiten Quartal (© ddp) 07.08.2008 15:57:08 - Der Bezahlsender Premiere hat im zweiten Quartal Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 272 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Unterföhring bei München mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von 10,2 Millionen Euro auf 11,2 Millionen Euro und wurde nach Premiere-Angaben von dem Problem des illegalen Empfangs belastet.
(live-PR.com) - Unterföhring (ddp). Der Bezahlsender Premiere hat im zweiten Quartal Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 272 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Unterföhring bei München mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von 10,2 Millionen Euro auf 11,2 Millionen Euro und wurde nach Premiere-Angaben von dem Problem des illegalen Empfangs belastet.
Das Ergebnis nach Steuern ging hingegen weiter zurück. Der Verlust in Höhe von 32,6 Millionen Euro aus dem Vorjahresquartal weitete sich auf 37,8 Millionen Euro aus. Ein Anstieg der latenten Steuern auf 17 Millionen Euro habe sich negativ ausgewirkt, begründete Premiere die Vergrößerung des Verlustes. Während Umsatz und Ebitda über den Erwartungen von Analysten lagen, fiel der Nettoverlust deutlich höher aus.
Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen stellte Premiere ein «starkes» zweites Halbjahr in Aussicht. Für 2009 rechnet der Vorstandsvorsitzende Michael Börnicke auf Quartalsbasis wie auch im Gesamtjahr mit der Rückkehr in die Gewinnzone. Eine konkrete Prognose für 2008 und 2009 werde das Unternehmen voraussichtlich im November präsentieren.
Bezüglich der Ausschreibung der künftigen Bundesliga-Rechte der Deutschen Fußball Liga (DFL) erwartet Premiere nach eigenen Angaben erst im September Neuigkeiten. Wenn Premiere die Ausschreibungsunterlagen vorliegen, werde das Unternehmen die darin angebotenen Modelle und Pakete prüfen und dafür entsprechende Angebote abgeben, sagte Börnicke. «Grundsätzlich wollen und werden wir sicherstellen, dass wir die Bundesliga unseren Abonnenten auch in Zukunft zeigen», ergänzte er.
Vor gut zwei Wochen hatte das Bundeskartellamt dem Vermarktungsmodell der DFL, das Premiere mehr Exklusivität zusprechen sollte, eine Absage erteilt, da es die Verbraucher benachteilige. Stattdessen wurde eine zeitnahe Berichterstattung im frei empfangbaren Fernsehen gefordert, konkret am Hauptspieltag Samstag mit Spielberichten bis 20.00 Uhr. Nur dann sei die zentrale Vermarktung der Senderechte gerechtfertigt.
ddp.djn/nas/rab © ddp
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