Der Tatverdächtige wurde am Dienstag festgenommen
Zweijähriger wurde vermutlich zu Tode gequält
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(© ddp) 25.09.2007 18:07:26 - Ein zweijähriger Junge ist in der Eifelgemeinde Schleiden
offenbar vom Lebensgefährten seiner Mutter so schwer misshandelt
worden, dass er an den Verletzungen verstarb. Der 41-Jährige wurde
am Dienstag unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Nach Angaben
der Staatsanwaltschaft Aachen erging gegen den Mann inzwischen
Haftbefehl.
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Schleiden (ddp-nrw). Ein zweijähriger Junge ist in der Eifelgemeinde Schleiden offenbar vom Lebensgefährten seiner Mutter so schwer misshandelt worden, dass er an den Verletzungen verstarb. Der 41-Jährige wurde am Dienstag unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Aachen erging gegen den Mann inzwischen Haftbefehl.
Die 21-jährige Mutter war am 14. September mit dem bewusstlosen Jungen in einer Schleidener Arztpraxis erschienen. Sie gab an, das Kind nach ihrer Rückkehr reglos in ihrer Wohnung gefunden zu haben. Der Junge wies zahlreiche Blutergüsse am ganzen Oberkörper auf, die teilweise frisch, teilweise älteren Datums waren. Das Kind wurde umgehend ins Schleidener Krankenhaus eingeliefert und von dort ins Klinikum Aachen geflogen. Dort starb der Junge am 19. September.
Bei der Obduktion wurden massive Gehirnverletzungen als Todesursache festgestellt. Diese Verletzungen entstanden nach Ansicht der Rechtsmediziner höchstwahrscheinlich durch Fremdverschulden.
(ddp) © ddp


