Wirtschaft & Industrie

Zwei Drittel der Kfz-Werkstätten mit mindestens guter Leistung

ddp) 27.08.2008 07:27:07 - Fast zwei Drittel der deutschen Kfz-Werkstätten arbeiten «sehr gut» oder «gut». im jüngsten ADAC-Test wurden Vertragswerkstätten der 15 wichtigsten Automarken in Deutschland, insgesamt 75 Betriebe, unter die Lupe genommen: 47 Betriebe (63 Prozent) wurden mit «sehr gut» oder «gut» bewertet, wie der ADAC in München mitteilte. 15 Werkstätten erhielten die Note «befriedigend». Der Rest, immerhin 13 Werkstätten, erreichten nur «ausreichend» oder gar «mangelhaft». Ein wiederkehrender Kritikpunkt bei Werkstätten seien undurchschaubare Rechnungen, kritisierte der Autoclub. «Oftmals sind Rechungsposten einfach nicht zu verstehen», sagte ADAC-Fachmann Christian Buric. Deshalb solle man sich die Posten einzeln erklären zu lassen. Zudem sei es empfehlenswert, die Auftragsannahme grundsätzlich am Fahrzeug abzuwickeln. Nur so komme es zu klaren Aufträgen. Werkstätten sollten ihre Stundensätze extra auf die Rechnung schreiben. So könne der Kunde vergleichen. Die Reparaturspezialisten sollten ferner klare Wartungsbezeichnungen des Herstellers verwenden. Diese sollten auch auf die Rechnung geschrieben werden.


(live-PR.com) -
München (ddp.djn). Fast zwei Drittel der deutschen Kfz-Werkstätten arbeiten «sehr gut» oder «gut». im jüngsten ADAC-Test wurden Vertragswerkstätten der 15 wichtigsten Automarken in Deutschland, insgesamt 75 Betriebe, unter die Lupe genommen: 47 Betriebe (63 Prozent) wurden mit «sehr gut» oder «gut» bewertet, wie der ADAC in München mitteilte. 15 Werkstätten erhielten die Note «befriedigend». Der Rest, immerhin 13 Werkstätten, erreichten nur «ausreichend» oder gar «mangelhaft». Ein wiederkehrender Kritikpunkt bei Werkstätten seien undurchschaubare Rechnungen, kritisierte der Autoclub. «Oftmals sind Rechungsposten einfach nicht zu verstehen», sagte ADAC-Fachmann Christian Buric. Deshalb solle man sich die Posten einzeln erklären zu lassen. Zudem sei es empfehlenswert, die Auftragsannahme grundsätzlich am Fahrzeug abzuwickeln. Nur so komme es zu klaren Aufträgen. Werkstätten sollten ihre Stundensätze extra auf die Rechnung schreiben. So könne der Kunde vergleichen. Die Reparaturspezialisten sollten ferner klare Wartungsbezeichnungen des Herstellers verwenden. Diese sollten auch auf die Rechnung geschrieben werden.
Ein weiterer Kritikpunkt des Autoclubs sind ungefragte Zusatzarbeiten ohne eindeutige Notwendigkeit und ohne Rücksprache mit dem Kunden. Bei der ADAC-Qualitäts-Analyse bezogen sich die Hauptkritikpunkte bei den Werkstätten darauf, dass die präparierten Mängel entweder nicht gefunden oder zwar entdeckt, aber nicht behoben wurden.
Die beste Werkstatt mit 100 von 100 möglichen Punkten war eine Mercedes-Benz-Niederlassung in München. Schlusslicht wurde ein Nissan-Händler mit 45 Punkten. Für das Beheben aller technischen Mängel konnte eine Werkstatt 60 Punkte erreichen. Die Servicequalität ging mit 40 Punkten in die Wertung ein. Zu ihr zählen Punkte wie telefonische Terminvereinbarung, Fahrzeugabgabe, Auftragsannahme, Auftragserweiterung, Fahrzeugabholung oder Rechnungsstellung.
Die Mercedes-Werkstätten konnten beim aktuellen ADAC-Test ihren Testsieg von vor zwei Jahren wiederholen. Auch BMW und VW waren ganz oben dabei. Auf den letzten Plätzen fanden sich Fiat und Renault wieder.
ddp.djn/nom/hoe © ddp




 

Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit ddp gekennzeichnet sind und auf Live-PR.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur ddp Deutscher Depeschendienst GmbH. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte ddp. Dieser Artikel darf ohne schriftliche Genehmigung der Deutscher Depeschendienst GmbH weder kopiert noch veröffentlicht werden.
E-Mail Article
Print Article
AGB Impressum Kontakt