Spannende Diskussion zum Thema „Lifestyle Advertising“
„You Tube“ ist ein öffentlicher Datenhighway
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21.09.2007 15:51:55 - Podiumsdiskussion mit:
Florian Magistris (Moderation), Geschäftsführer Portalus GmbH für Werbevermarktung und Medienentwicklung
Harald Katzmair Gründer, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter der FAS.research GmbH
Karoline Simonitsch selbständige Unternehmensberaterin, Autorin des departure White Papers „Lifestyle Advertising. Veränderung der Kommunikation im neuen konvergenten Medienzeitalter“
Martin Weber, General Partner und Managing Director der Holtzbrinck Ventures GmbH
(live-PR.com) -
Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer begrüßte die Gäste der departure Diskussion zum Thema „Lifestyle Advertising“ am gestrigen Abend, Donnerstag den 20. September und wies darauf hin, dass „60 Prozent der Wertschöpfung im Medienbereich in Wien statt finden.“ „Diese Branche ist also bereits ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor der Stadt und die intensive thematische Auseinandersetzung durch departure mit dem Thema Medienkonvergenz stellt einen weiteren wichtigen Schritt zum Ausbau die-ses Wirtschaftspotentials dar“ so Wutzlhofer.
Der Begriff „Web 2.0“ ist ein Modewort darüber waren sich die Diskutanten am Podium einig. Der Hype sei von Medien und Investoren gemacht, so Martin Weber, CEO des deutschen Venture Capital Unternehmens für Neue Medien, Holtzbrinck Ventures. „Doch sieht man heute, dass es viele Gründungen gibt. Man darf sich also vom Hype nicht abschrecken lassen“ ermutigt Weber deshalb junge Unternehmer. Auch Moderator Florian Magistris sieht in „Web 2.0“ eine „Chance für Ich-AGs“.
Sich bietenden Chancen auch mit Hilfe von departure jetzt aufgreifen
Das Internet ist eine junge Entwicklung und die Auswirkungen, die es auf unser Leben haben wird, sind, ebenso wie die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die sich noch ergeben werden, jetzt noch nicht klar zu fassen. „Wichtig sei es jedoch“, so Karoline Simonitsch, die Autorin des White Papers zum Thema „Lifestyle Advertising“, „die sich bietenden Chancen auch mit Hilfe von departure jetzt aufzugreifen.“ So zum Beispiel im Bereich der relationalen Werbung.
Kritisch beleuchtet wurde das wirtschaftliche Potential von Social Networks, denn „Märkte sind Bezie-hungen, aber Beziehungen sind keine Märkte“ so Harald Katzmair. „Doch lokale Web 2.0 Communitys sind wichtig für die Technologieentwicklung eines Standortes und stellen auch eine wesentliche Berei-cherung der sozialen Infrastruktur dar“ so der Netzwerktheoretiker weiter. Der volkswirtschaftliche Nutzen von Plattformen wie „You Tube“, das für über 10 Prozent des weltweiten Internet Traffics ver-antwortlich ist, wurde allgemein bejaht. „Obwohl ‚You Tube’ selbst noch nicht profitabel ist, so ermöglicht es dennoch andere wichtige Wertschöpfungszyklen“ unterstreicht Katzmair. „Soziale Netzwerke sind ein öffentliches Gut - ähnlich einer Autobahn und insofern für eine Gesellschaft unverzichtbar“ versinnbildlicht Katzmair seine Ansichten.
Innovative Nischenprojekte gesucht
Auch wenn die großen Player wie „Google“ und „Ebay“ immer wieder Thema des Gesprächs waren, konnte Karoline Simonitsch die Frage aus dem Publikum, ob denn auch kleinere Projekte bei depar-ture eingereicht werden könnten, nur bejahen: „Besonders innovative Nischenprojekte haben eine große Chance gefördert zu werden.“
Service:
Online Einreichungen zu departure_focus sind bis 29. Oktober 2007 zum Thema „Lifestyle Advertising. Kommunikation im neuen konvergenten Medienzeitalter“ unter www.departure.at möglich.
Weiterführende Informationen und Diskussionen unter blog.departure.at
Rückfragehinweis:
Dorothea Köb
departure
wirtschaft, kunst und kultur gmbh
Tel.: +43 1 4000-87107
E-Mail: koeb@departure.at
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