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(Übersicht - Neu: Börnicke zu DFL) Premiere verbessert operatives Ergebnis im zweiten Quartal

ddp) 07.08.2008 12:06:06 - Der Bezahlsender Premiere hat im zweiten Quartal Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,9 Prozent auf 272,4 Millionen Euro, wie der im MDAX notierte Konzern am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von 10,2 Millionen Euro auf 11,2 Millionen Euro und wurde nach Premiere-Angaben von dem Problem des illegalen Empfangs belastet.


(live-PR.com) -
Unterföhring (ddp). Der Bezahlsender Premiere hat im zweiten Quartal Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,9 Prozent auf 272,4 Millionen Euro, wie der im MDAX notierte Konzern am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von 10,2 Millionen Euro auf 11,2 Millionen Euro und wurde nach Premiere-Angaben von dem Problem des illegalen Empfangs belastet.
Das Ergebnis nach Steuern ging jedoch noch weiter unten. Der Verlust in Höhe von 32,6 Millionen Euro aus dem Vorjahresquartal weitete sich auf 37,8 Millionen Euro aus. Ein Anstieg der latenten Steuern auf 17 Millionen Euro habe sich negativ ausgewirkt, begründete Premiere die Vergrößerung des Verlustes.
Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen stellte Premiere ein «starkes» zweites Halbjahr in Aussicht.
Analysten hatten im Mittel mit einem Umsatz von 258,7 Millionen Euro und einem Ebitda von 8,7 Millionen Euro gerechnet. Der Nachsteuerverlust wurde bei 24,2 Millionen Euro erwartet.
Bezüglich der Ausschreibung der künftigen Bundesliga-Rechte der Deutschen Fußball Liga (DFL) erwartet Premiere nach eigenen Angaben erst im September Neuigkeiten. Dann dürfte über mögliche Modelle und Preise mehr Klarheit herrschen, sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Börnicke. Wenn Premiere die Ausschreibungsunterlagen vorliegen, werde das Unternehmen die darin angebotenen Modelle und Pakete prüfen und dafür entsprechende Angebote abgeben. «Grundsätzlich wollen und werden wir sicherstellen, dass wir die Bundesliga unseren Abonnenten auch in Zukunft zeigen», ergänzte er.
Vor gut zwei Wochen hatte das Bundeskartellamt dem Vermarktungsmodell der DFL eine Absage erteilt, da es die Verbraucher benachteilige. Stattdessen wurde eine zeitnahe Berichterstattung im frei empfangbaren Fernsehen gefordert, konkret am Hauptspieltag Sonnabend mit Spielberichten bis 20.00 Uhr. Nur dann sei die zentrale Vermarktung der Senderechte gerechtfertigt.
ddp.djn/nas/mwo © ddp




 

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