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Wirtschaft & Industrie
US-Regierung: Kein großer Einfluss von Spekulation auf Ölpreis (© ddp) 04.07.2008 15:24:16 - Die US-Regierung sieht nach Angaben des stellvertretenden US-Finanzministers Robert Kimmitt derzeit keinen entscheidenden Einfluss von Spekulanten auf den hohen Ölpreis. «Wir sehen einfach nicht, dass Spekulation eine größere Auswirkung hat», sagte Kimmitt am Freitag auf einer Veranstaltung in Berlin. Es bestehe ein «fundamentales Ungleichgewicht» zwischen Angebot und Nachfrage, und die Produktionskapazitäten seien nicht ausreichend.
(live-PR.com) - Berlin (ddp). Die US-Regierung sieht nach Angaben des stellvertretenden US-Finanzministers Robert Kimmitt derzeit keinen entscheidenden Einfluss von Spekulanten auf den hohen Ölpreis. «Wir sehen einfach nicht, dass Spekulation eine größere Auswirkung hat», sagte Kimmitt am Freitag auf einer Veranstaltung in Berlin. Es bestehe ein «fundamentales Ungleichgewicht» zwischen Angebot und Nachfrage, und die Produktionskapazitäten seien nicht ausreichend.
Die Bundesregierung hat hingegen wiederholt erklärt, Spekulation sei eine treibende Kraft hinter den steigenden Ölpreisen. Auch der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, Klaus-Peter Müller, ist dieser Meinung. «Die Nachfragesteigerung ist nicht so hoch wie die Preissteigerung», sagte er auf der Veranstaltung. Das lasse den vorsichtigen Rückschluss zu, dass da spekuliert wird.
Kimmitt betonte zudem, er sei «optimistisch» über den weiteren Fortgang der US-Wirtschaftsentwicklung. «Wir haben weiterhin Vertrauen in die langfristigen Fundamentaldaten, aber wir gehen durch eine sehr harte Zeit», erklärte er. Für die Weltwirtschaft seien offene Investitionsbedingungen und freier Handel entscheidend, betonte er zudem und wandte sich gegen protektionistische Tendenzen.
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