Bildung & Beruf


Arbeit und Freizeit – bitte mit Balance

UNICUM und EARSandEYES legen Studie zu Lage und Wünschen von Studierenden und Young Professionals vor

19.09.2008 09:23:50 - Karriere machen? Na klar! Aber nicht auf Kosten des Privatlebens. 90 Prozent der befragten Studierenden und Young Professionals wünschen sich ein ausgeglichenes Verhältnis von Karriere und Privatleben. Das geht aus der aktuellen „AbsolventenMatrix 2008“ hervor. Für die repräsentative Studie befragte das Markt- und Trendforschungsinstitut EARSandEYES (Hamburg) im Auftrag des UNICUM Verlags (Bochum) 1.000 Studierende und Young Professionals zu Themen wie Berufseinstieg, Mediennutzung, Freizeitgestaltung und persönliche Einstellungen.

(live-PR.com) -
Die repräsentative Befragung umfasste jeweils zur Hälfte Studenten, die kurz vor dem Abschluss ihres Studiums stehen (Absolventen) und junge Berufseinsteiger mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung (Young Professionals). Da die Aussagen jeder Zielgruppe separat ausgewertet wurden, lässt sich ablesen, inwiefern sich Einstellungen zwischen Studenten- und Arbeitsleben wandeln. Der Vergleich mit den Ergebnissen der AbsolventenMatrix 2005 zeigt ebenso, wie sich die Einstellungen von Studenten in den letzten Jahren verändert haben und.

Wenig Interesse an politischem und gesellschaftlichem Engagement

Schon die Befragung 2005 zeigt eine geringe Neigung der Studenten und Young Professionals zu politischem und gesellschaftlichem Engagement. Dieser Befund hat sich zum Trend verstärkt und fällt in der AbsolventenMatrix 2008 noch deutlicher aus. Der Anteil derjenigen, die sich politisch engagieren möchten, sank von 18 Prozent (2005) auf zwölf (2008). Nur noch 15 statt 21 Prozent (2005) gaben an, sich im sozialen Bereich einsetzen zu wollen.


Internet wird wichtigstes Medium

Die wichtigste Informationsquelle für Studierende und Young Professionals ist das Internet. Sowohl 2005 als auch 2008 gaben 99% der Befragten an, sich primär über das Internet zu informieren. Zeitungen und Zeitschriften bleiben wichtige Informationsquellen, verlieren jedoch leicht an Bedeutung. Das Fernsehen ist nicht mehr das Unterhaltungsmedium schlechthin. Hatten bei der Erhebung 2005 noch 91 Prozent der Befragten das Fernsehen als wichtigstes Unterhaltungsmedium angegeben, so verliert es deutlich an Bedeutung und liegt anno 2008 mit nur noch 79 Prozent gleichauf mit dem Internet. Besondere Bedeutung hat das Web für die Suche nach dem Arbeitgeber. 91 Prozent recherchieren im Internet nach neuen Jobs, 87 Prozent nutzen Jobbörsen.


Berufliche Perspektiven: Nette Kollegen gewünscht

Im Vergleich zu 2005 blicken Absolventen und Young Professionals etwas optimistischer in die berufliche Zukunft – 84 Prozent glauben, dass ihnen eine abgeschlossenes Studium Karrierevorteile bringt. Erhöht hat sich auch der Anteil derjenigen, die angaben, für Jobs ins Ausland gehen zu wollen. In der aktuellen Untersuchung gaben sie 58 Prozent der Befragten an, drei Jahre zuvor bekundeten nur 49 Prozent derartige Mobilitätsbereitschaft. Klare Vorstellungen haben Absolventen und Young Professionals über ihren angestrebten Arbeitsplatz: 94 Prozent der Umfrageteilnehmer hoffen, dort nette Kollegen anzutreffen. Es folgt der Wunsch nach anspruchsvollen Aufgaben und einem spannenden Arbeitsumfeld (je 87 Prozent). Erst an vierter Stelle rangiert das Verlangen nach einem sicheren Arbeitsplatz. Überraschend: 85 Prozent erklärten, ihnen seien moralische und ethische Maßstäbe bei der Wahl des Arbeitgebers wichtig. 43 Prozent gaben an, dass Unternehmen nicht mehr interessant für sie seien, wenn diese Massenentlassungen vorgenommen hätten oder durch Mitarbeiterüberwachung aufgefallen seien. Im Urteil der Young Professionals (Berufstätigen) kommt die Bundesagentur für Arbeit schlechter weg als in jenem der Studenten und Absolventen. Auf einer Skala von 1-5 erhält die Agentur die Note 3,4 von Young Professionals, 3,1 von Studenten.


Focus auf Global Player

Die zehn sympathischsten Arbeitgeber in Deutschland (gestützte Abfrage) sind derzeit:

1. Google (47 Prozent), 2. Deutsche Lufthansa (45), 3. IKEA (45), 4. Audi (44), 5. Porsche 44), 6. BMW (43), 7. VW (40), 8. Adidas (35), 9. Tchibo (30),10. Puma (29)
Was das Image angeht, liegt die Automobilindustrie vorn: Porsche (94 Prozent), BMW (93), Audi (92). In Punkto Glaubwürdigkeit hält ebenfalls Porsche mit 84 Prozent die Spitzenstellung, gefolgt von SAP (83), BMW (82), Deutsche Lufthansa (81 Prozent), Audi (81) und Thyssenkrupp (80).
Die besten Karrieremöglichkeiten bieten nach Einschätzung der Befragten hingegen SAP (84 Prozent), Daimler (83), BMW (78), BASF (76), und Audi (75).
Das angenehmste Betriebsklima wird Porsche (73 Prozent), Google (70), SAP (69), Audi (66) attestiert. In der Gesamtschau als Arbeitgeber am attraktivsten sind wiederum Porsche (89 Prozent), Daimler (87), SAP (86), BMW (85), Audi (84), Deutsche Lufthansa (82) und IBM (81).

Die Studie enthält einen großen Berichtsblock, der sich den Ingenieuren im Vergleich zu anderen Studiengruppen widmet.

Die UNICUM EARSandEYES AbsolventenMatrix 2008 besteht aus einem Berichtsband und einer CD mit sämtlichen Einzelergebnissen und kostet 450 Euro. Sie ist zu bestellen unter media.unicum.de oder unter www.earsandeyes.com.



Kontakt:
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Tel. 0234/ 9 61 51-51, heinrich@unicum-verlag.de
Björn Schumbrutzki, Leiter Media-Marketing & Werbung,
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Autor:
Uwe Heinrich
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