Wirtschaft & Industrie

Trierer Unternehmen entwickelt neuen Forstspezialschlepper


WF trac 1840

18.12.2017 18:08:20 - Fa. Werner präsentiert den neuen WF trac 1840

 

(live-PR.com) -
Im Beisein von rund 130 geladenen Gästen aus der Forstwirtschaft in Deutschland, Öster-reich, der Schweiz und Frankreich, Mitarbeitern und Medienvertretern wurde im November das neue Spezialfahrzeug der Fa. Werner aus der Taufe gehoben. Die große 12 Meter hohe Werkshalle in Trier-Ehrang wurde zur lichtdurchfluteten Arena einer spektakulär in Szene gesetzten Leistungsschau von historischen Fahrzeugen aus fünf Jahrzehnten. Höhepunkt war die festliche Enthüllung des neuen WF trac 1840, ein innovatives Spezialfahrzeug für die Forstarbeit – konkurrenzlos günstig im Spritverbrauch durch ein effizient arbeitendes eigenes Getriebe.

Wenn im Wald meterlange Bäume gerückt und transportiert werden müssen, kommt dieses Fahrzeug mit seiner wendigen Drehkabine zum Einsatz – vielseitig, energiesparend und in der Ausstattung individuell auf den Einsatz anpassbar. Die Konstrukteure der Trierer Traditionsfirma haben es in zweijähriger Entwicklungsarbeit geschafft, Ökologie, Ökonomie und Ergonomie in einmaliger Wirkungsweise zu verbinden. Die Fa. Werner ist der einzige Fahrzeugbauer für Forstfahrzeuge in Rheinland-Pfalz, der mit eigener Entwicklungsabteilung und erfahrener Fertigung solche Fahrzeuge entwickelt, baut und europaweit anbietet.

Neue Leistungsklasse mit bewährter Technik
Mit einem 180 PS starken Forstspezialschlepper tritt Werner in ein weiteres Marktsegment ein. „Die bewährte und bekannte Technik aus unserer größeren Maschinenreihe soll nun auch dem Markt zur Verfügung stehen, der mit einer geringeren Leistung auskommt“, erklärt Peter Hagen, Geschäftsführer der Werner Forst- und Industrietechnik GmbH. Groß ist der „kleine Bruder“ des trac 2460 immer noch: mannshohe Räder, ein leistungsfähiger Kran und Greifarm. Wie die größere Ausführung dominiert der Greifarm rot, markant ist die drehbare Kabine im vertrauten Werner-Grün.

Die geländegängigen trac-Forstspezialschlepper made in Trier sind europaweit im Einsatz
Sie bringen gefällte, sperrige Baumstämme aus dem Wald hin zu den Polderplätzen, von denen aus die Stämme weitertransportiert werden. Beide Schlepperausführungen, 2040 und 1840, haben einige Alleinstellungsmerkmale im Vergleich zu den marktgängigen Fahr-zeugen. Eine motorisch angetriebene Drehkabine sorgt für optimale Ergonomie und verschafft dem Fahrer eine gute Rundum-Sicht. Eine Knicklenkung bietet sehr hohe Wendigkeit. Ein selbst entwickeltes, leistungsverzweigtes Getriebe überträgt die Kraft des Motors direkt auf die Welle und gewährleistet damit eine sehr sparsame Arbeitsweise, konkurrenzlos im Spritverbrauch, die ökonomische und ökologische Vorteile verschafft. Klar, dass dieses innovative Fahrzeug auch die Euro-Abgasnorm 4 final erfüllt.
Überzeugend ist die leistungsstarke Seilwinde, die eine Zugkraft von bis zu zwei mal zwölf Tonnen hat, sowie der Rückekran. Eine kompakte Bauweise, eine optimale Gewichtsver-teilung und ein sehr wendiges Handling zeichnen den WF trac 1840 aus.

Optimiertes Novum: die 270 Grad stufenlos drehbare Fahrerkabine
Wer sich in die Drehkabine setzt, merkt schnell, wie durchdacht die Konstruktion ist. Kein Verrenken des Kopfes, die Rundum-Sicht ist jederzeit gewährleistet, egal, in welche Richtung der Greifarm gedreht wird. Das alles geschieht bequem und exakt über Lenkrad, Joysticks und einen Touchscreen in einer klimatisierten Umgebung – im Sommer kühl, im Winter warm. Der Innenraum der mittig gesetzten, um 270 Grad stufenlos drehbaren Kabine des WF trac ist nach ergonomischen Gesichtspunkten optimiert, mit einer neigungs- und höhen verstellbaren Lenksäule ausgestattet und eröffnet völlig neue Sichtverhältnisse während der Arbeit. Damit der Fahrzeugführer alle Serviceelemente optimal erreichen kann, ist die Kabine beidseitig kippbar und für die besondere Sicherheit auch ROPS- und FOPS-geprüft. Für einen einfachen Einstieg sorgt der ergonomische Aufstieg, und dank des großen Innenraums ist auch Platz für einen zweiten Sitz sowie zahlreiche Ablagen, Fächer und ein Kühlfach.

Die 180 PS Variante bietet Vorteile in Größe, Gewicht und Preis
„Nicht jedes Forstunternehmen braucht die große Maschinenleistung mit 240 PS“, erklärt Peter Hagen. Die Maschine biete sogar einige Vorteile im Vergleich zur größeren: Man erreiche ganz andere Gebiete, engere Wege, habe geringere Betriebskosten und spare Energie. Das ist natürlich auch ein Faktor beim Umweltschutz – der WF trac 1840 braucht 25 Prozent weniger Energie als sein „großer Bruder“, der WF trac 2460. Ein eigens entwickeltes Getriebe sorge für extrem günstige Verbrauchswerte. Zudem werde durch das geringere Gewicht und eine sanfte Anfahrtechnik der Boden geschont. Breite Reifen sorgten zusätzlich für eine große Aufstandsfläche und dadurch geringen Bodendruck.
Gleichzeitig ist er aber eben unverkennbar ähnlich in spezifischen Merkmalen mit der stärkeren Version und hat daher absoluten Wiedererkennungswert, weise also auf bewährte Qualität hin, so Peter Hagen. „Es ist ein neueres Fahrzeug, gleichzeitig ist die Technik erprobt. Also nur Vorteile für den Kunden.“

Bedarfsgenaue Maßarbeit auf mannshohen Rädern
Eine Marktstudie habe gezeigt, dass genau so ein Fahrzeug wie der WF trac 1840 aktuell verstärkt nachgefragt wird. Peter Hagen betont: „Die größere Version, die schon zu den Wendigsten und Sparsamsten ihrer Klasse gehört, ist weiterhin Vorbild. Und sie ist weiterhin genauso angebracht – dort, wo mehr Leistung gefragt ist oder ein zusätzlicher Nutzen mehr Leistung abverlangt.“ Zum Einsatz kommen die Geräte aus der trac-Familie in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich. In den Trierer Werkhallen wird jeder WF trac als individuelles Arbeitsgerät für jeden einzelnen Kunden angefertigt.
Ein Hinweis noch für ganz Interessierte: Es wird ab Februar 2018 auch eine sechs-Rad-Version in der Baugröße WF trac 1840 geben, für noch mehr Bodenschonung und Leistung. Mit dem 1840 und den Folgeprodukten wie der Sechs-Rad-Version deckt die Firma Werner alle Marktsegmente ab, die in Europa nachgefragt und genutzt werden.



Autor:
Hiltrud Zock
e-mail
Telefon: 0651 462 99 000


 

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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