Banken & Finanzen

Tittes: Irgendwann kommt der Crash, aber nicht jetzt!


Dipl.-Kfm. Raimund Tittes, Vorstand und Gründer der InveXtra AG und Kölner Investmentberatung

13.02.2018 13:13:00 - Köln, 9. Februar 2018 - Anlässlich der Kurskorrektur an den weltweiten Aktienmärkten der vergangenen Tage sprach die Redaktion von Investmentfonds.de mit Dipl.-Kfm. Raimund Tittes, dem Vorstand und Gründer der InveXtra AG und Kölner Investmentberatung, die bereits die verheerenden Crashs im Jahre 2000 und 2007 rechtzeitig antizipiert hatte.

 

(live-PR.com) -
Wir wollten von ihm wissen, was sein Erfolgsprinzip ist und wie er die weitere Entwicklung an den Kapitalmärkten sieht. Darüber hinaus analysiert er auch den Einfluss des amerikanischen Präsidenten Donald Trump auf die Entwicklung der Kapitalmärkte, zumal Raimund Tittes in den USA an der renommierten University of Michigan Business School in Ann Arbor studiert hat und die amerikanische Denkweise und Kultur dort kennen lernte.


Frage 1: Es gab Anfang dieser Woche einen kräftigen Kurseinbruch an den
weltweiten Aktienmärkten, wie schätzen Sie diesen Einbruch ein?

Die technische Kurskorrektur an den weltweiten Aktienmärkten der vergangenen
Tage war schon länger fällig und geradezu zu erwarten. Denn nachdem die Aktien-
märkte seit Oktober 2016 nur die Richtung nach oben kannten und dann in den
letzten Tagen öfters an den Allzeit-Höchstständen gescheitert waren, setzte
eine technische Korrektur ein. Doch die Fundamentaldaten der realen Weltwirt-
schaft erscheinen aktuell sehr gut und robust. Der internationale Währungsfonds
IWF erwartet für 2018 ein weltweites Wirtschaftswachstum von 3,9%, einen solchen
Optimismus seitens des IWF gab es schon länger nicht mehr.


Frage 2: Der amerikanische DowJones Aktienindex hatte den grössten Tagesverlust
in der Geschichte zu verzeichnen, ist das nicht besorgniserregend für Sie gewesen?

Die Kurskorrektur an den weltweiten Aktienmärkten vom Anfang dieser Woche ist
wegen computergestützter Handelssysteme erneut etwas übertrieben ausgefallen und
war eher ein willkommener Grund für Investmentbanken die Volatilität und Verun-
sicherung für sich zu nutzen, um wieder zu günstigeren Kursen einzusteigen. Auch
wir haben uns bei den von uns verwalteten Investmaxx Strategiedepots als Anlage-
berater nicht verunsichern lassen und haben die Übergewichtung am Aktienmarkt
beibehalten. Denn wir sehen die Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten noch nicht
am Ende angekommen, dafür sprechen sowohl die realen Fundamentaldaten der Welt-
wirtschaft als auch die Rationalität der weltweiten Geldpolitik.


Frage 3: Woher nehmen Sie diesen Optimismus?

Da muss ich etwas weiter ausholen. Wie wir in dem Investmaxx Marktausblick
vom Oktober 2016 geschrieben haben, erwarteten wir damals die Zentralbanken
als Organisatoren der weltweiten Kredit- und Geldschwemme und als Einheizer
der Party an den Aktien-, Renten- und Immobilienmärkten. Die Zentralbanken in
den USA und Europa hatten angekündigt, die expansive Geldpolitik noch eine Weile
fortzuführen und gleichzeitig zu versuchen, die Märkte auf einen moderaten An-
stieg der Zinsen vorzubereiten, bei gleichzeitiger Ankurbelung der Wirtschaft
durch geeignete Maßnahmen der Zentralbanken. Janet Yellen als Chefin der US
Zentralbank Fed hatte Ende Oktober 2016 betont, die US-Notenbank sei künftig
stärker gefordert, die Konjunktur anzukurbeln und zur Aufrechterhaltung einer
sog. ?Hochdruck-Ökonomie? beizutragen. Daraus hatten wir für unsere Investmaxx
Stop&Go Depotstrategie den Schluss gezogen, dass diese Geldpolitik zur Unter-
stützung einer ?Hochdruck-Ökonomie? für eine weitere Steigerung der Kurse an
den Aktienmärkten beitragen würde.


Im Rückblick muss man feststellen, dass dieses Vorhaben Janet Yellen sehr gut
gelungen ist. Fraglich ist deswegen nun, warum der US Präsident ihr keine weitere
Amtszeit zugestehen wollte. Stattdessen wurde am vergangenen Montag mit Jerome
Powell ein neuer Chef der US Zentralbank Fed im Amt vereidigt, ein Mann, der
unter Janet Yellen im Führungs-gremium der Fed gearbeitet hat und ein Republikaner
ist wie US Präsident Donald Trump. Der Wechsel an der Spitze der US-Zentralbank
und die damit einhergehende Neujustierung der Anlegererwartungen, aufgrund von
neuen Zahlen zur Lohnentwicklung in den USA, waren am letzten Montag vielleicht
mit ein wichtiger Grund für die Kurskorrektur an den amerikanischen Aktienmärkten.
Das ist ein vollkommen natürliches Anlegerverhalten, da sie seit Montag die Lage
an den Kapitalmärkten neu bewerten müssen und nicht wissen, welche Art von Geld-
politik einer der wichtigsten und mächtigsten Akteure an den weltweiten Finanz-
märkten macht und welche Auswirkungen sein zu erwartendes Handeln auf die Welt-
wirtschaft und Finanzmärkte haben wird.

Doch auch Jerome Powell ist als bisheriges Mitglied im Führungsgremium der Fed
unter Yellen kein unbekannter Akteur. Auch er gilt auch als Verfechter einer
"lockeren Geldpolitik" und wird wahrscheinlich den Kurs von Janet Yellen in
grossen Teilen fortführen. Doch die Anleger müssen ihn erst mal näher kennen
lernen und seinen geldpolitischen Kurs erst mal in Erfahrung bringen, so dass
am Montag eine gewisse Unsicherheit und Risikoprämie in Bezug auf das künftige
Handeln der Fed in die Kurse der Aktien und Anleihen eingepreist wurde. Nicht
mehr und nicht weniger scheint am Montag der Auslöser für die Kurskorrektur an
den Kapitalmärkten gewesen zu sein.

Denn die realen Zahlen für das Wirtschaftswachstum in den USA sind ebenfalls
so gut wie schon lange nicht mehr, die US-Wirtschaft soll um 3% wachsen in 2018,
die Gewinne liegen aktuell bei 80% der US Unternehmen über den Erwartungen der
Analysten. Von dieser Front kann also aktuell keine negative Stimmung herkommen.
Das prosperierende US-Wachstum hat jedoch die Unternehmen dazu veranlasst, den
Mitarbeitern höhere Löhne zu zahlen und hieraus erwarten die Anleger die Ankur-
belung einer Preissteigerung bei Gütern und einen Anstieg der zu erwartenden
Inflation. Ein Anstieg der Löhne und Inflation könnte den neuen Fed Chef dazu
veranlassen, schneller mit einer weiteren Anhebung der US-Zinsen fortzufahren,
den Einstieg in den Zinsanhebungszyklus hatte er zusammen mit Janet Yellen 2015
begonnen. Doch Ende 2016 wurde dann aber von der Fed wieder nur noch eine moderate
Zinsanhebung in Aussicht gestellt. Und gerade diese moderate Zinsanhebungsdynamik
scheint für viele Marktakteure jetzt fraglich. Viele Anleger erwarten nun eine
schnellere und deutlichere Zinsanhebung der Fed in den USA, was auch die anderen
Zentralbanken weltweit in Zugzwang bringen könnte.

Doch wir als Investmentberater für Privatanleger sehen aktuell für die nächsten
Monate keine grössere Gefahr für eine signifikante Änderung der US-Geldpolitik
des lockeren Geldes. Auch von der europäischen und japanischen Zentralbank ist
eine deutliche Anhebung der Zinsen aus unserer Sicht weiterhin nicht zu erwarten,
nur weil die Inflationsraten in Europa beispielsweise für ein Quartal mal kurz
über der 2% Marke lagen. Die Herangehensweise der Zentralbanken ist aktuell eine
andere, sie achten heute mehr denn je auf die weltweite Systemstabilität der
Finanzmärkte und ein gesundes Wachstum der realen Weltwirtschaft. Das scheint
der neue Auftrag auch an den neuen Fed Chef zu sein, der auch von Donald Trump
unterstützt wird.

Wir sind dieser Ansicht, weil der neue US Präsident sich gerade für seine Er-
rungenschaften der Steuersenkung und die Ankurbelung der US Wirtschaft feiern
lässt. Diesen Erfolg will er sicherlich nicht gefährdet wissen durch eine zu
frühzeitige Zinsanhebung der Fed. Der US Präsident wird seinen gesamten Einfluss
auf den neuen Fed Chef Jerome Powell zu nutzen wissen, damit dieser die US-Zinsen
weiterhin auf einem niedrigen Niveau hält und maximal eine moderate Zinsanhebung
vornimmt. Grund ist auch, dass die aktuelle US Politik der Steuersenkung zu
riesigen Finanzierungslöchern im US-Staatshaushalt geführt hat, die noch größer
würden, wenn die Fed die Zinsen anheben würde, da die Refinanzierungskosten des
US-Staates steigen würden. Folglich wird man auch bei der Fed, anders als früher,
vorübergehend eher eine etwas höhere Inflation in Kauf nehmen, um die Finan-
zierung des US Staatshaushaltes nicht zu gefährden.


Frage 4: Und wie wird sich die Zentralbank in Europa verhalten?

In Europa ist dieses Phänomen des "künstlich erzeugten billigen Geldes" schon
länger bekannt, seit Mario Draghi Präsident der europäischen Zentralbank ist,
der mit der Niedrigzinspolitik die maroden Staatshaushalte in Italien, Spanien,
Portugal, Frankreich, Griechenland u.a. am Leben hält. Eine Anhebung der Zinsen
in Europa würde ebenfalls zu einer Rückkehr der Volatilität an den Anleihe-
märkten führen, da die finanziellen Staatshaushalte in den Südstaaten der euro-
päischen Union noch nicht saniert sind. Hier wurden jahrelang noch immer nicht
die Hausaufgaben einer Schuldenkonsolidierung in den südlichen Euro-Staaten
gemacht, die von Merkel nach der Finanz- und Eurokrise 2008 bis 2011 gefordert
wurden. Das war damals schon so zu erwarten, nun sind zehn Jahre später die
Probleme immer noch nicht gelöst. Wertvolle Zeit hat man seither ungenutzt
verstreichen lassen, was den strategischen geldpolitischen Spielraum der
Zentralbank deutlich verringert hat. Die europäische Zentralbank hat sich
damit in den letzten zehn Jahren selbst in die Abhängigkeit der Politik der
südeuropäischen Staaten hineinmanövriert und wird so schnell hieraus nicht
entlassen. Es wird grosser Überzeugungskraft und Geschick benötigen, aus
dieser Abhängigkeit wieder heraus zu kommen und die volle Kontrolle und Un-
abhängigkeit über die Geldpolitik zurück zu gewinnen. Aus diesem Grunde er-
warten wir aus rationaler Sicht keine gravierende Änderung der weltweiten
Zinspolitik, weder in Europa noch in den USA.


Frage 5: ETF´s und passives Investieren sind in den letzten Jahren auf dem
Vormarsch gewesen, wie sehen Sie die Entwicklung?

Die klassische Idee von ETF´s ist ja nicht verkehrt gewesen, doch was heute
daraus gemacht wird, kann man nicht mehr gutheissen. Ich denke hier beispiels-
weise auch an synthetisch replizierte ETF´s die zu einem ernsthaften Problem
für Banken und die weltweite Finanzstabilität werden können, wenn die Banken
nicht in der Lage sind, die entstehenden Differenzsalden zu stemmen bei einem
plötzlichen Crash an den Kapitalmärkten. Für Privatanleger, die in synthetisch
replizierte ETF´s investieren, könnte es auch ein böses Erwachen geben, ähnlich
wie damals für die Anleger der Lehman Brothers Zertifikate im Jahre 2008. Auch
was das aktive Management von Fonds angeht, vertraue ich immer noch gerne einem
Analysten und Fondsmanager, der Unternehmen aus fundamentaler Sicht analysiert
und dann eine rationale Entscheidung trifft. Wenn diese Analysten und Fondsmanager
als rationale Entscheider in Zukunft alle wegfallen, weil alle Anleger in passiv
gemanagte ETF´s investieren, dann funktioniert das Börsengeschehen an den Kapital-
märkten nicht mehr rational und effizient. Wer soll dann die Arbeit des rationalen
und informierten Investors machen, auf der die ganze Theorie basiert? Dann entfällt
auch die theoretische und praktische Grundlage für die klassische Idee einer funk-
tionierenden ETF-Anlage und des passiven Investments. Denn die Idee des aus-
schliesslichen Investierens in ETF´s führt sich von selbst ad absurdum, wenn
die rationalen aktiven Fondsmanager und Anleger am Ende als Entscheider über
die Investments am Kapitalmarkt fehlen, die ja gerade die Voraussetzung für
funktionierende effiziente Märkte sind. Ich habe das damals noch an der Uni-
versität zu Köln bei einem der damaligen Ikonen der modernen Finanzmarkttheorie
Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Hax gelernt, der zu meiner Studienzeit noch Vorsitzender
der fünf Wirtschaftsweisen in Deutschland war. An diesen theoretischen Grundlagen
hat sich auch bis heute nichts geändert, die Zusammenhänge sind immer noch die
gleichen auch wenn einige Anbieter von ETF´s hier etwas anderes suggerieren wollen.


Frage 6: Sind Robo Advisor da eine Abhilfe?

Bei Robo Advisorn sehe ich das ähnlich, sie verstärken nur den Trend zum sog.
"dummen Geld", das an den Kapitalmärkten vagabundiert und hinter dem keine
rationalen Entscheider mehr stehen. Am Ende hat man nur noch computergesteuerte
Programme, die diese sogenannten "Flash-Crashs" in ineffizienten Märkten produ-
zieren, mit deren Folgen aktuell nur wenige umzugehen wissen. Es wird dadurch
zunehmend irrationalere Bewegungen an den Kapitalmärkten geben, da die Märkte
wieder sehr ineffizient werden, wozu ich dann regelmässig auf die Theorien aus
meinem Studium zur Wirtschaftspsychologie und zu irrationalen Verhaltensweisen
der Wirtschaftssubjekte verweise, einem persönlichen Steckenpferd von mir. Auch
in Zukunft werden intelligente Investoren und Investmentberater auf die menschliche
Intelligenz angewiesen sein, um durch irrationales Anleger- und Politikerverhalten
erzeugte Ineffizienzen am Markt und damit einhergehende Übertreibungen bei der
Kursentwicklung von Wertpapieren rechtzeitig zu erkennen und Kapital daraus zu
schlagen. Das schafft auch in Zukunft kein Computersystem, wer etwas anderes
suggeriert, erzählt nicht die ganze Wahrheit. Studien zeigen, das menschliche
Auge und Gehirn erfasst und verarbeitet Millionen von Informationen in Sekunden-
bruchteilen und ordnet diese auf der Basis von bisherigen Erfahrungen in der
Evolution zu und der Mensch entscheidet darauf basierend in Sekundenbruchteilen.
Genau das können Computer aktuell noch nicht, sie sind allein regelbasiert und
machen nur das was der Mensch vorher einprogrammiert hat. Man kann aber nicht
den gesamten Erfahrungsschatz und das theoretische Wissen und die Intelligenz
von Menschen regelbasiert einprogrammieren in Computern. Und das trifft auch
auf die Robo-Advisor zu, die stellen meist nur ein vereinfachtes Mittel dar um
Kunden günstig und effizient in der Kundenprozessabwicklung zu bearbeiten, was
ja eher einen klassischen Kosten-reduktionsvorteil aber noch keinen wesentlichen
Renditevorteil im eigentlichen Sinne eines überlegenen Investmentkonzeptes er-
zeugt. Auch bei vielen Robo-Advisor werden irgendwann die ersten Ernüchterungen
bei Anlegern eintreten, die merken, dass die Systeme dort doch den Menschen nicht
ersetzen können, insbesondere in Krisenzeiten.



Anleger sind deswegen gut beraten, wenn sie insbesondere auch zum Ende eines
Börsenaufschwungs sich von erfahrenen Investmentberatern Unterstützung holen
und auf deren Erfahrung vertrauen. In schwierigen Gewässern und unsicheren Markt-
phasen am Aktienmarkt zählt oft Erfahrung mehr als massengesteuertes Investmentver-
halten, wie es heute oft durch ETF´s und computergesteuerte Robo-Advisors unterstützt
wird, die den Beweis noch schuldig geblieben sind, ob sie auch in volatilen Markt-
phasen und Crashszenarios erfolgreich die richtigen Entscheidungen treffen. In
Zeiten, wo es meist immer nur aufwärts geht an den Aktienmärkten, da lässt sich
die Leistung einer guten Investmentberatung nur bedingt beurteilen. In volatilen
Zeiten bei einem möglichen Crash mit hohem Verlustpotenzial sieht das am Ende
dann meistens wieder deutlich anders aus, wie die Crashs der vergangen Jahrzehnte
gezeigt haben. Von den Highflyern im Fondsbereich vor dem Crash waren nach dem
Crash meist nicht mehr viele gefragt, das wird auch diesmal so sein.


Frage 7: Nach einer fast zehnjähriger Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten
erwarten einige Marktteilnehmer einen Crash in nächster Zeit, wie sehen Sie diesem
Szenario entgegen? Sie haben ja mit Ihren Markteinschätzungen im Jahr 2000 und 2007
richtig gelegen und die damals folgenden historischen Crashs in weiser Vorausahnung
antizipiert und die Depots Ihrer Investmaxx Stop&Go Kunden rechtzeitig umgeschichtet.
Wie sehen Sie aktuell einem solchen Crash-Szenario entgegen?

Aktuell läuft die Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten schon seit Anfang 2009
mit kurzen Unterbrechungen und technischen Korrekturen eigentlich schon stetig
nur in die eine Richtung nach oben. Üblicherweise dauert so ein Börsenzyklus ca.
7 Jahre bevor er abrupt endet. Diesbezüglich sind wir aktuell also schon längst
über diesen theoretischen Umkehrzeitpunkt hinaus. Ein Crash wird also mit jedem
weiteren Monat des Aufschwungs wahrscheinlicher, aber es ist aktuell nach unserer
Auffassung noch nicht soweit. Wir haben bei unseren verwalteten Investmaxx Stop&Go
Depots in der Investmentberatung von Privatanlegern aber immer einen Fuss auf der
Bremse und werden die Depots unserer Kunden sofort umschichten, wenn wir zu dem
Schluss kommen, dass es besser ist, wenn man nicht am Aktienmarkt investiert ist,
so wie wir das bereits bei unseren Stop Umschichtungsempfehlungen vor den Crashs
im Jahr 1997, 2000, 2007, 2011 und 2016 bereits gemacht haben. Viele Journalisten
und Anlageberater aus der Zeit sind heute schon aus dem Markt verschwunden und
junge Leute haben noch nie einen Crash erlebt, deswegen ist das Thema bei den
meisten unbekannt und nicht präsent. Darin besteht auch eine grosse Gefahr der
Unbekümmertheit der grossen Masse beim Investieren in risikobehaftete Wertpapiere.
Vor allem auch wenn grosse Summen in ETF´s gleichgerichtet von computergestützten
Programmen gesteuert werden, ohne dass diese Anlageentscheidungen für oder gegen
bestimmte Wertpapiere durch eine fundamentale Analyse von vielen unterschiedlichen
Wirtschaftssubjekten unterzogen werden. Dadurch wird die Grundlage und Voraus-
setzung für die Funktionsweise effizienter Märkte untergraben.

Deswegen ist es für mich heute schon sicher, irgendwann kommt der grosse Crash,
aber nicht jetzt! Denn wir sehen aktuell keinen nachhaltigen Bruch der Aufwärts-
bewegung an den weltweiten Aktienmärkten. Die Investmaxx Stop&Go Depots unserer
Kunden werden deswegen aktuell auch nicht wesentlich umgeschichtet. Sofern sich
an unserer Markteinschätzung etwas ändert, aufgrund des Eintritts von aktuell un-
vorhergesehenen externen Ereignissen oder einer plötzlichen Änderung der realen
Fundamentaldaten, so erhalten unsere Investmaxx Stop&Go Kunden natürlich wieder
die Stop-Umschichtungsempfehlung zum Ausstieg aus dem Aktienmarkt zeitnahe zuge-
sandt. Es gibt natürlich keine Garantie dafür, dass unser Frühwarnsystem erneut
wie 1997, 2000 und 2007 oder auch 2011 punktgenau ein Ausstiegssignal verkündet,
doch wir sind sehr zuversichtlich und überzeugt, dass wir mit unserem Investmaxx
Frühwarnsystem und unserer Erfahrung seit 1996 auch diesmal einen rechtzeitigen
Ausstieg aus der Aufwärtsbewegung schaffen, ohne die Gewinne liegen zu lassen.


Vielen Dank für das Gespräch!



Kontaktinformation:
Invextra AG



Kontakt-Person:
Ernst Schaljo
Pressekontakt
Telefon: 0221 570 960
E-Mail: e-Mail

Web: http://www.invextra.de


Autor:
Ernst Schaljo
e-mail
Web: http://www.riester-fonds-vergleich.de
Telefon: 0221570960


 

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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