Terraristik - Halteverbot für giftige Reptilien?
Terrarientierhaltung auf dem Prüfstand
16.01.2012 17:43:52 - Immer öfter wir überlegt die Haltung von exotischen und vor allem giftigen Reptilien und Kriechtieren in Deutschland in Privathaushalten zu verbieten.
Zu oft kommt es zu Zwischenfällen mit entkommenen Haustieren und zu schweren Bissen.
Terraristikfreunde sind in großer Sorge, denn immer öfter wird der Ruf nach einem Halteverbot für giftige oder gefährliche Reptilien und Spinnentiere laut.
In den Medien hört man immer öfter von Vorfällen die diese Tiere betreffen.
Berichte über nachtsame oder wenig bis gar nicht informierte Besitzer die von ihren eigenen Tieren gebissen werden, oder deren Tiere bei der täglichen Säuberung entkommen sind
und später ganze Wohnblocks und Ortschaften in Angst und Schrecken versetzen, sind in den Zeitungen und Berichterstattungen keine Seltenheit mehr.
Ein Hauptproblem ist, dass sich die Tierhalter oft unzureichend über die Haltungsbedingungen und Gefährlichkeit ihrer Schützlinge informieren.
Erschreckend kommt noch hinzu, dass die Gefahr oft unterschätzt wird, oder das Wohl des Tieres unter die eigenen Bedürfnisse gestellt wird.
Dadurch passieren schreckliche Fehler die zu schweren Bissen oder Angriffen führen können.
Auch Tierschützer steigen auf die Barikaden und verlangen immer öfter nach einem Haltungsverbot für exotische Tierarten, unabhängig davon
ob die Tiere giftig oder gefährlich sind oder nicht.
Terrarienfreunde betrachten diese Entwicklungen mit Sorge, denn dadurch ist das Hobby vieler Deutscher ernsthaft gefährdet.
Außerdem macht die Haltung von gefährlichen Arten für viele den Reiz an diesem exotischen Hobby aus.
Politiker und Vereine fordern hier eher eine Art "Terrarienführerschein" einzuführen, der die Besitzer als informiert und fachlich geeignet ausweist.
Hier wäre es sinnvoll Kurse, Nachweise und Prüfungen von den Besitzern einzufordern, die die fachliche Eignung der Besitzer anzeigt.
Aber auch regelmäßige Kontrollen der Haltungsbedingungen und Sicherstellung der Tiere wären angebracht.
Terrarienvereine versuchen hier Aufklärungsarbeit zu leisten und interessierte Menschen genau über die Anforderungen an den Besitzer zu informieren.
Auch die Haltungsbedingungen, Terrarieneinrichtung und -ausstattung werden den künftigen Tierhaltern näher gebracht um schwere Fehler bei der Haltung zu verhindern.
Giftige und gefährliche Tierarten sollten zudem nur erfahrenen Terraristik-Fans vorbehalten sein, die genügend Erfahrung mit dem Umgang dieser Tiere sammeln konnten.
Zudem sollten diese Tiere in geeigneten Terrarien gehalten werden, die auch gut verschlossen werden können.
Gegegifte und regelmäßige Kontrollen der Sicherheitsmaßnahmen sollten ebenfalls vorhanden sein, bzw. durchgeführ werden.
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