Politik

Solidarität mit Türkiyemspor Berlin!
Fußballer des Roten Stern Nordost Berlin e.V. bei einem Spiel am 04. Mai 2008 gegen Kiez United

18.09.2008 12:52:01 - Der Rote Stern Nordost Berlin unterstützt aus aktuellem Anlass Türkiyemspor Berlin
und eine Initiative des Berliner Lesben- und Schwulenverbands (LSVD).


(live-PR.com) -
Zu den,
vom DFB als Risiko-Spiele deklarierten Spielen des Regionalligisten Türkiyemspor Berlin wird der LSVD und der Rote Stern Nordost Berlin Spielbeobachter entsenden, um über diskriminierende Entgleisungen gegnerischer Fans zu berichten, sowie um Verein und Fans zu unterstützen', so der Pressesprecher des Roten Stern Nordost Berlins, Julius Martin.

Da der DFB im Juli 2008 auf einer Sicherheitstagung beschloss das acht Spiele von Türkiyemspor Berlin ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen, entsandte der LSVD ein schwul-lesbisches Kompetenzteam, um die Spiele zu beobachten und davon zu berichten. Bei dem ersten Risiko-Spiel gegen den Chemnitzer FC zahlte sich dies auch gleich aus: Chemnitzer Fans riefen rassistische, antisemitische und den Nationalsozialismus verherrlichende Parolen. Darüber hinaus hatten 50 Personen ein T-Shirt mit einem Abdruck eines Liedparts der extrem rechten Band Landser an. Darauf hin verhängte der DFB eine Strafe gegen den Chemnitzer FC: Eine Geldstrafe über 5000 Euro und ein teilweiser Ausschluss der Öffentlichkeit für das nächste Spiel.

Wir rufen alle Menschen auf die Risiko-Spiele von Türkiyemspor zu besuchen, sich zu solidarisieren und sich deutlich gegen jede Art von Diskriminierung zu positionieren! Wenn für einzelne Spieler ein erträgliches Maß an Diskriminierung überschritten ist, sollte die Mannschaft geschlossen das Spielfeld verlassen, so Martin.

Der LSVD erklärt dazu: "Menschenfeindliche Parolen in Stadien sind von den verantwortlichen Stellen zu unterbinden. Sollte dies nicht möglich sein, müssen Spiele abgepfiffen werden"

Das nächste Riskio-Spiel ist am kommenden Samstag, dem 20.09. gegen Holstein Kiel in Kiel. Anstoss ist um 14 Uhr.



Autor:
Julius Martin
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Web: http://www.roter-stern-berlin.de


 

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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