Banken & Finanzen


Aktiendepot vor der Abreise urlaubsfest machen

So sichern Anleger ihre Aktien vor Kursstürzen

22.07.2008 12:48:09 - Eigentlich sollte man sich im Urlaub erholen. Doch manche Freizeitbörsianer können auch im Urlaub nicht vom Aktienhandel lassen. Wer einige spekulative Titel in seinem Depot hat, sollte bereits vor der Abreise den Aktienbestand urlaubssicher machen. Die Redaktion von banktip.de gibt wertvolle Tipps alle Anleger, die sich auch im Urlaub vor Kursstürzen schützen wollen.

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Vor dem Abflug in den Urlaub lohnt sich der Blick auf das eigene Depot. Denn: Der Deutsche Aktienindex DAX bewegt sich gerade von einem Rekordtief zum nächsten. „Wer sein Geld in Aktien investiert hat, sollte bei einem derart volatilen Markt auch während seines Urlaubs sein Depot im Auge haben“, erklärt Eike Böttcher, Redakteur beim Finanzportal banktip.de. „Wer sich in den Urlaubswochen partout nicht um seine Wertpapiere kümmern möchte und die Anlagen trotzdem sichern will, kann seine Aktien mit so genannten Limits versehen,“ ergänzt Eike Böttcher.

Böttcher: „Mit dem Stop-Loss-Limit können Aktien, deren Kurse während der Abwesenheit in den Keller gehen, zu einem bestimmten Kurs automatisch verkauft werden. Mit dem Limit wird ein Kurs festgelegt, zu dem die Aktie verkauft wird, wenn eine bestimmte Schwelle erreicht wird.“ Man könne dieses Limit auf die Dauer des Urlaubs beschränken, so dass nach der Rückkehr kein unbeabsichtigter Verkauf stattfinde.

Limits dienen nicht nur dem Schutz vor Verlusten. Umgekehrt lassen sich mit ihnen auch Chancen wahrnehmen: Mit dem Stop-Buy-Limit wird eine Aktie automatisch gekauft, wenn ein gewisser Kurswert erreicht wird. Auch dieses Limit kann auf die Dauer des Urlaubs beschränkt werden. Erreicht der Kurs die vorher festgelegte Schwelle während des Limitzeitraums nicht, verfällt es.

„Börsianer sollten darauf achten, dass das Setzen von Limits kostenlos ist“, meint Böttcher. Eine Reihe von Onlinebrokern biete diesen Service ohne Aufpreis an. Wer kein Online-Depot habe, könne einer Person seines Vertrauens die Vollmacht zur Depotverwaltung hinterlassen. „Der Bevollmächtigte geht damit dann zur Bank und tätigt seine Aktiengeschäfte. Jedoch sollte die Vollmacht so eindeutig und förmlich wie möglich sein“, rät Böttcher. Bei Zweifeln könne die Bank sich weigern, die Vollmacht anzuerkennen, bemerkt Böttcher abschließend.

Weitere Hinweise zur Verwaltung des Aktiendepots im Urlaub finden Interessierte unter: www.banktip.de


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