Bücher


Facebook, REALFAKE?

Sebastian Bieniek kommt durch Fake-Profile im Internet zu erstaunlichen Thesen über Gruppenbildung.


Sebastian Bieniek

27.08.2011 06:54:53 - Schon mal Robert de Niro, Barack Obama, Paul McCartney, Angelina Jolie oder einen anderen Prominenten auf Facebook gesucht und sich vielleicht
sogar mit ihm angefreundet? Falls ja, haben sie höchstwahrscheinlich nicht den Star, sondern Sebastian Bieniek dabei gefunden. Der berliner Student hatte in den letzten drei Jahren ein Imperium aus Fake-Profilen aufgebaut und dabei eine verblüffende Strategie entworfen. Ihr Kern ist der Fake. Jetzt hat Sebastian Bieniek ein Buch geschrieben in dem er auf eine intelligente Art seine Erkenntnisse über den Fake vermittelt und sie auf die Welt außerhalb von Web2 überträgt. Hieraus ist eine aufschlussreiche Lektüre entstanden, die die Software für das nächste Jahrtausend sein könnte.


 

(live-PR.com) -
Als Sebastian Bieniek 2009 das Facebook entdeckte, begann er sich einen Spaß daraus zu machen die Kunstszene dort zu veräppeln. Er baute kurzerhand Fake-Profile von allen bekannten Persönlichkeiten aus der Kunstszene nach, und bald danauch aus der ganzen Welt. Er vernetzte die Profile anschließend miteinander und befreundete sich als z. B. als Robert de Niro mit anderen.

Schon nach kürzester Zeit, kommunizierte er auf die Art weltweit mit Tausenden von Menschen und brachte sie dazu – ohne dass sie es merkten – seine Fans zu werden.

Mittlerweile hat Sebastian Bieniek auf die Art eine Fangemeinde von mehr als 22.700 Menschen um sich versammelt und aus dem Spaß ist eine Strategie um nicht zu sagen Philosophie des “so tun als ob” geworden, die der Autor mit erstaunlicher Plausibilität auf anderes überträgt und damit einen ganz ungewöhnlichen Blick auf die Welt ermöglicht. So scheinen seine These und Erfahrungen mit Fakes aus Facebook auf erstaunliche Weise auch auf die Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst anwendbar zu sein und erlauben darüber hinaus erstaunliche Schlussfolgerungen und Einblicke in diese.

Das Buch ist in teils zornigem, teils aber auch humorvollen Ton geschrieben. Der Subtext des Buches kann als kapitalismuskritisch bezeichnet werden. Eine der Grundthesen ist die These, die besagt, dass das Netzwerk entscheidender als das Individuum ist, womit der Autor den Darwinismus widerlegen zu können glaubt.
Die Einteilung der Kapitel in Licht, Masse und Energie leitet der Autor der einsteinischen Formel ab und glaubt darin ein Parallele zwischen den Religionen und Wissenschaften gefunden zu haben. Seine These diesbezüglich lautet: “Die Wissenschaft unterliegt mehr der Dramaturgie als der praktischen Erfahrung und baut damit mehr auf der Mythologie als auf der Erfahrung auf. Sie muss nicht beweisbar sein, sie muss lediglich gut klingen um anerkannt, um kanonisiert zu werden.

Bitte rufen Sie mich an, oder schreiben Sie mir zwecks eines Interviews und fordern Sie einfach ein kostenfreies Probeexemplar des Buches an.



Autor:
Justus Bachmann
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Web: http://www.tenletters.de/


 

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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