Bildung & Beruf

Schüleraustausch USA: Was macht die High School attraktiv?


Schüleraustausch USA: Austauschschülerin vor ihrer High School (Foto: Stiftung Völkerverständigung)

09.08.2018 09:18:49 -

 

(live-PR.com) -
Die USA sind das Traumziel Nummer 1 aller Jugendlichen in Deutschland, die für einen Schüleraustausch ins Ausland gehen. Sie leben und wohnen dann normalerweise für ein halbes oder ein ganzes Jahr in einer Gastfamilie und besuchen die High School in der Nähe. Viele Schüler wollen ihr Auslandsjahr in den USA verbringen, weil die High Schools dort einen besonderen Ruf haben. Damit stellt sich die Frage: Sind die High Schools in den USA besser als die Schulen in Deutschland?
Die High Schools in den USA sind Gesamtschulen und zugleich Ganztagsschulen. Es gibt staatliche und private High Schools. Die deutschen Schulen sehen alle High Schools im Vergleich zum Gymnasium bzw. zur Gesamtschule als gleichwertig ein. In der Praxis ist das Niveau der einzelnen High Schools unterschiedlich, wie bei den Schulen in Deutschland auch. Das hängt ab von dem Engagement der Lehrer und der Ausstattung der Schule.
Alle ehemaligen Austauschschüler berichten, dass das Engagement der Lehrer in den USA hoch ist; oft wirken die Lehrer dort viel aktiver als die meisten Lehrer in Deutschland. Die Ausstattung der High School hängt in den USA, wie bei uns, von der Finanzierung ab. In den USA werden die staatlichen High Schools von der jeweiligen Kommune / Region finanziert. Daher gibt es bei den staatlichen High Schools große Unterschiede je nach Wirtschaftskraft der Kommune bzw. der Region.
Neben den auch bei uns üblichen Schulfächern findet man auch Schulfächer, die es in unseren Schulen nicht gibt, zum Beispiel im künstlerischen Bereich wie Theaterspielen oder im technischen Bereich, beispielsweise in der IT. Der Sport hat an den High Schools in den USA eine besondere Rolle. Die Sportarten hängen von der jeweiligen Schule ab. Beliebt ist vor allem Basketball.
Eine der wichtigsten Besonderheiten der High Schools in den USA ist der „High School Spirit“, der mit der hohen Identifikation aller Lehrer und Schüler mit ihrer Schule, mit dem Sport und mit Feiern wie den Proms zu tun hat.
Bei den privaten High Schools werden die Kosten mit Lehrgeld von den Familien finanziert. Diese Schulen sind meistens kleiner, individueller und besser ausgestattet als die staatlichen Schulen. Vor allem sind sie flexibler, zum Beispiel bei der Dauer eines Gastschulaufenthaltes.
Wie kommt man an eine gute High School in den USA? Dafür gibt es die Austausch-Organisationen. Im Internet gibt es viele Anbieter. Nicht alle sind seriös. Die Unterschiede bei Preis und Leistung sind erheblich, wenn auch nicht leicht erkennbar. Da die Austausch-Organisation wichtig ist, sollte man die Auswahl der Organisation systematisch angehen. Bewährt hat sich, in Schritten vorzugehen: 2) Recherche im Internet. Dabei muss man darauf achten, dass man nur solche Anbieter in den Blick nimmt, die sowohl seriös als auch leistungsfähig sind. Eine gute Übersicht biete die Anbietersuche auf dem SchülerAustausch-Portal (www.schueleraustausch-portal.de/organisationen). Im Anschluss sollte das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen folgen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung – den Deutschen Schüleraustausch-Messen. Die Stiftung lässt nur qualifizierte Anbieter zu. Dort gibt es auch Erfahrungsberichte zu High School-Aufenthalten in den USA und Fachvorträge, oft auch von Vertretern der US-Botschaft. Orte und Termine der Messen: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.





Presse-Information:
Deutsche Stiftung Völkerverständigung

An der Reitbahn 1, D-22926 Ahrensburg

Kontakt-Person:
Dr. Michael Eckstein
Vorsitzender
Telefon: +49 (0) 172-1741790
E-Mail: e-Mail

Web: http://www.schueleraustausch-portal.de


 

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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