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Umwelt & Energie
Regierung plant offenbar Auflagen für Ableitung von CO2 ins Meer (© ddp) 27.09.2008 10:39:05 - Die Bundesregierung plant offenbar harte Auflagen für die Lagerung von Kohlendioxid (CO2) im Meer. In einer Kabinettsvorlage heißt es nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» vom Samstag, die Regierung werde verhindern, dass CO2 in das Meerwasser entsorgt oder auf dem Meeresgrund gespeichert werde. Sonst drohten «schwerwiegende Belastungen der Tiefseeökosysteme». Das Gas im Gestein unterhalb des Meeresbodens zu speichern, solle nur unter strengen Bedingungen möglich sein. Die Kapazität der Speicher müsse ausreichen, um einen «entscheidenden Beitrag» zur Minderung des CO2-Eintrags in die Atmosphäre zu leisten.
(live-PR.com) - Hamburg (ddp). Die Bundesregierung plant offenbar harte Auflagen für die Lagerung von Kohlendioxid (CO2) im Meer. In einer Kabinettsvorlage heißt es nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» vom Samstag, die Regierung werde verhindern, dass CO2 in das Meerwasser entsorgt oder auf dem Meeresgrund gespeichert werde. Sonst drohten «schwerwiegende Belastungen der Tiefseeökosysteme». Das Gas im Gestein unterhalb des Meeresbodens zu speichern, solle nur unter strengen Bedingungen möglich sein. Die Kapazität der Speicher müsse ausreichen, um einen «entscheidenden Beitrag» zur Minderung des CO2-Eintrags in die Atmosphäre zu leisten.
Zudem dürfen dem Blatt zufolge die vorhandenen Ökosysteme nicht stark belastet werden. Der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) hat demnach bereits den Plan des Energiekonzerns RWE zurückgewiesen, CO2 in einer Pipeline aus einem Kohlekraftwerk bei Köln in sein Bundesland zu pumpen und dort endzulagern. Auch in der niedersächsischen Landesregierung gibt es Vorbehalte dagegen, neben der geplanten Nuklearentsorgung in Gorleben in großem Stil CO2-Abgase zur unterirdischen Lagerung aufzunehmen.
ddp.djn/nas/iha © ddp
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