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Breite ArbeitnehmerInnengruppen drohen aus MitarbeiterInnenbeteiligungsmodellen ausgeschlossen zu bleiben. Kein Ersatz für offensive und solidarische Lohnpolitik.Unabhängige GewerkschafterInnen: "MitarbeiterInnenbeteiligung nur wenig geeignetes Mittel zu gerechterer Einkommensverteilung!"© OTS 30.08.2007 15:32:00 - "Die derzeit geführte Diskussion um einen Ausbau der Mitarbeiterbeteiligung - in Form steuerlich begünstigter Gewinn- oder Kapitalbeteiligung - um eine gerechteren Einkommensverteilung zwischen Arbeit und Kapital herzustellen kann nur als verteilungspolitische Farce bezeichnet werden," kritisiert Markus Koza, Vertreter der Unabhängigen GewerkschafterInnen (UG) im ÖGB-Bundesvorstand die laufende Debatte. "Die Masse der unselbständig Beschäftigten in Österreich würde von derartigen Modellen nicht profitieren. Da wird bewusst - gerade auch von Wirtschaftsseite - Sand in die Augen der ArbeitnehmerInnen gestreut." (live-PR.com) -
Eine klare Absage erteilen die Unabhängigen GewerkschafterInnen vor allem auch Bestrebungen verstärkt gewinnabhängige Lohnelemente in Kollektivvertragsvereinbarungen zu verankern, wie immer wieder von Seiten der Industrie gefordert. "Das würde nur eine Entkoppelung der kollektiven Lohnentwicklung vom gesamtwirtschaftlichen Wachstum mit sich bringen und die Einkommensschere unter den ArbeitnehmerInnen noch vergrößern. Da würden Beschäftigte in Klein- und Mittelbetrieben bzw. ohne starke Belegschaftsvertretungen schlichtweg abgehängt," lehnt Koza derartige Überlegungen ab. "Wäre es jenen, die die Verteilungsfrage plötzlich 'neu' entdeckt zu haben scheinen, mit einer gerechteren Einkommensverteilung tatsächlich ernst, ließe sich diese leichter über andere Maßnahmen erreichen - wie eine stärkere Besteuerung von Vermögen und Gewinnen, einer offensiven Lohnpolitik, die den verteilungsneutralen Spielraum tatsächlich ausreizt, über wirkungsvolle Mindestlöhne, sowie den Ausbau sozialer und öffentlicher Leistungen. Von derartigen Maßnahmen hätten vor allem alle ArbeitnehmerInnen etwas," schließt Koza. Rückfragehinweis: Markus Koza, Vertreter der UG im ÖGB-Bundesvorstand Tel: 0676/951 27 82 Internet: www.ug-oegb.at *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0242 2007-08-30/15:29
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