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Deutsche Städte im Klimanotstand



10.09.2019 12:37:11 - Ob in der Außen- und Verkehrsbeleuchtung oder der Illumination von öffentlichen Gebäuden: Viel zu wenige Städte und Kommunen setzen in Deutschland auf umweltschonende LEDs

 

(live-PR.com) -
• In Städten und Gemeinden macht allein die Außenbeleuchtung circa 40 Prozent des gesamten kommunalen Stromverbrauchs aus. Hier lässt sich ein erhebliches Einsparpotenzial realisieren.
• Kommunen können jährlich bei der gesamten Beleuchtung bis zu 5,5 Milliarden Kilowattstunden an Energie und 3,5 Millionen Tonnen an CO2-Emissionen einsparen.
• Bei einem Austausch aller Leuchtstoffröhren im öffentlichen Raum der deutschen Städte und Gemeinden wären das jährlich etwa 75 Millionen Tonnen CO2. Der Umstieg auf die neueste LED-Röhrengeneration sollte daher selbstverständlich sein.

Gerlingen, 10. September 2019 – Als erste Kommune in Deutschland hat Konstanz bereits Anfang Mai den Klimanotstand ausgerufen. Inzwischen sind der Stadt am Bodensee zahlreiche weitere gefolgt: Köln, Düsseldorf, Saarbrücken, Wiesbaden, Kiel, Bochum, Karlsruhe. Diese Liste ließe sich noch um ein Vielfaches ergänzen. In sieben der 16 Bundesländer haben Städte und Kommunen bisher den Klimanotstand verkündet. Die Aktion an sich ist zwar rein symbolisch und hat keine rechtlichen Konsequenzen. Alle haben jedoch gemein, dass sie dringend Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen müssen.

Nachhaltige und innovative LEDs kommen bei Kommunen nur sehr langsam an

Auf dem Weg in ein klimaneutrales Deutschland ist der Wechsel auf die neueste LED-Technologie eine der vielversprechendsten, schnellsten und nachhaltigsten Handlungsoptionen. Betrachtet man die Energieinfrastruktur unserer Städte, so resultiert ein Großteil des Energieverbrauchs aus der Beleuchtung. Besonders hoch, bei rund 80 Prozent, ist das Einsparpotenzial in Gemeinden, die noch auf Quecksilberdampflampen vertrauen. Nur 20 Prozent der Lichtpunkte waren im Jahr 2018 nach Angaben des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) LED-saniert. Überall dort, wo noch veraltete Leuchtstoffröhren in Betrieb sind, stecken in der Umrüstung auf stromsparende, langlebige LED-Leuchtmittel beachtliche Einsparpotenziale.

„Viele Städte und Kommunen haben die Dringlichkeit zu weitreichenden Umweltschutzmaßnahmen bereits erkannt. Es darf aber nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben, sondern muss in konkretes Handeln münden“, sagt Stefan Svanberg, Geschäftsführer der German LED Tech GmbH. „Mit der Sanierung der Verkehrs- und Gebäudebeleuchtung schonen Städte und Kommunen langfristig nicht nur ihre Haushalte. Sie präsentieren sich darüber hinaus umweltbewusst und leisten einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele.“

Schlüsseltechnologie für den Klimaschutz

Die neueste Generation von LED-Leuchtröhren ist nicht nur sehr energieeffizient, sie weist auch mit bis zu 100.000 Stunden Leuchtdauer eine deutlich längere Lebensdauer als herkömmliche Leuchtmittel auf. Zu den eingesparten Stromkosten addieren sich zudem noch die verringerten Betriebskosten, also die Aufwendungen für die Leuchtmittel, den Entsorgungsaufwand für ausgebrannte Leuchtstoffröhren sowie Wartungskosten. So könnte nach Berechnungen von German LED Tech eine mittelgroße deutsche Stadt mit etwa 1.100 Leuchtstoffröhren allein durch den Umstieg auf die neueste LED-Technik circa 5.000 Tonnen des Treibhausgases CO2 einsparen – über eine 20-jährige Lebensdauer der Leuchten. Das entspricht in etwa dem Jahresausstoß von 3.750 PKWs. Nach Angaben des ZVEI könnten deutsche Kommunen mit effizienter Lichttechnik allein bei der Verkehrsbeleuchtung jährlich bis zu 2,2 Milliarden Kilowattstunden an Energie und 1,4 Millionen Tonnen an CO2-Emissionen einsparen. Das entspricht in etwa drei bis vier Kernkraftwerken.

„Da wir unser nationales Klimaziel für 2020 klar verfehlt haben, sollte Deutschland nun die internationalen Klimaziele für 2050 ins Auge fassen und sich endlich zu durchschlagenden Klimaschutzmaßnahmen verpflichten. Aus ökologischer Sicht ist die LED-Sanierung eine sinnvolle Maßnahme, um den steigenden Temperaturen auf der Erde entgegen zu wirken“, führt Stefan Svanberg abschließend aus.

In drei Schritten zur LED-Sanierung
1. Bestandsaufnahme: Städte und Kommunen, die sich mit dem Gedanken beschäftigen „grünes Licht“ in städtische Gebäude, in den öffentlichen Raum und auf die Straße zu bringen, sollten zunächst eine Licht-Inventur der vorhandenen Lichtpunkte durchführen und sich eine Übersicht über die Beschaffenheit der vorhandenen Beleuchtungsanlagen verschaffen. Dabei sollte auch die Durchführung einer LCC-Analyse (Lifetime Cost Calculation) erfolgen.
2. Umrüstung oder Austausch der Beleuchtung: In der Regel ist ein Umstieg auf LED-Leuchtmittel möglich, ohne die vorhandenen Leuchten auszutauschen. Dennoch sollte das Alter der Leuchten und deren Wartungskosten in eine Kosten-Nutzen-Rechnung einbezogen werden. Beim Bau neuer Straßenzüge sollte einer einheitlichen LED-Beleuchtung grundsätzlich Vorrang eingeräumt werden.
3. Finanzierung und Umsetzung: Beim wirtschaftlichen Vergleich der vorhandenen Beleuchtung und der zukünftigen LED-Beleuchtung sollten die gesamten Lebenszyklus-Kosten nebeneinandergestellt werden. Die Langlebigkeit der LED-Röhren und ihr geringer Wartungsaufwand spielen hier besondere Rollen. Einige LED-Anbieter wie German LED Tech bieten intelligente Mietkonzepte an, die den Umstieg auf die umweltschonende LED-Beleuchtung bei gleichzeitiger Kostenersparnis ermöglichen. Damit steht dem kurzfristigen Umstieg nichts mehr im Wege. Außerdem gilt es zu prüfen, ob bei Bund oder Land Fördermittel für die Umstellung auf effiziente Beleuchtung beantragt werden können.

Über German LED Tech:
German LED Tech GmbH mit Sitz in Gerlingen ist ein europäischer Hersteller von hochqualitativen, hocheffizienten und nachhaltigen LED Leuchtröhren. Die eingesetzte Elektronik besteht zu 100 Prozent aus SMD-Komponenten (Surface-Mounted Device) und wird in modernsten Fertigungsanlagen in Deutschland und der Schweiz vollständig automatisiert gefertigt. Dies gewährleistet eine gleichbleibend hohe Fertigungsqualität. German LED Tech macht den Technologiewechsel auf LED zum unverzichtbaren Schritt für alle Unternehmen mit Bedarf an Leuchtröhren. Das massive Sparpotenzial und der einfache, reibungslose Austausch zahlen sich sofort aus. Dank dem einzigartigen Mietkonzept kann die Umstellung auf LED ohne Investitionen getätigt werden. Weitere Informationen finden Sie unter: www.germanledtech.com



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Autor:
Jan Böhler
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Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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