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greentec service GmbH präsentiert Suprajet® und BIO-H2-PLUS


Die innovative Suprajet® Technologie macht es möglich: Mehr Biogas aus gleichbleibender Menge Substrat

07.12.2017 19:51:55 - Vom 12. bis 14.12.2017 findet in Nürnberg die internationale BIOGAS Convention and Trade Fair statt. Die greentec service GmbH stellt auf ihrem Stand (E56 in Halle 9) zwei revolutionäre Technologien vor, die den Gaserzeugungsprozess in Biogasanlagen deutlich optimieren.

 

(live-PR.com) -
Wie bei allen Produktionsprozessen dreht sich auch bei der Erzeugung von Biogas alles um Effizienz: Wie können Anlagenbetreiber ihre Ressourcen optimal nutzen - also das meiste aus dem eingesetzten Input herausholen? Relativ weit verbreitet ist bereits der Einsatz von so genannten Hilfsmitteln wie etwa Enzymen.

Weniger bekannt sind bislang noch schonende Möglichkeiten der Gärsubstrataufbereitung, die zu einer höheren Gasausbeute führen und ein System, das den Fermentationsprozess um einen Schritt erweitert und neben einer Ertragssteigerung eine Veredelung des Endproduktes bewirkt.

Als langjähriger Biogasanlagenbetreiber und Serviceanbieter hat die greentec service GmbH umfassende Praxiserfahrungen mit Möglichkeiten der Prozessoptimierung und -erweiterung. Derzeit setzt das Unternehmen auf zwei Technologien, die auf unterschiedliche Weise den Biogasprozess pushen.

Mehr Ertrag durch optimierte Gärsubstrataufbereitung

Die von greentec mitentwickelte Suprajet®-Einheit nutzt den so genannten "Kavitationseffekt", ein Aufschluss- oder Desintegrationsverfahren, um das Gärsubstrat vor dem Eintrag in die Biogaserzeugungseinheit, den Fermenter, weiter aufzuspalten.

"Die zusätzliche Aufbereitung verbessert die Rührfähigkeit des Substrates. Dadurch lässt sich mehr Biogas aus der gleichen Substratmenge gewinnen oder aus einer reduzierten Substratmenge der gleiche Biogasertrag", beschreibt greentec-Vertriebsleiterin Franziska Fichtner den "Suprajet-Effekt".

Das Substrat wird unter Hochdruck durch die Suprajet®-Einheit gepumpt. Dabei werden in der Kernströmung des Gärsubstrates Dampfblasen erzeugt, die anschließend kollabieren. Die dabei auftretenden Kräfte sind so groß, dass sie die Zellmembranen im pflanzlichen Anteil des Substrates durchbrechen.

"Das mit Suprajet® behandelte Substrat setzt mehr Nährstoffe frei, weist größere Partikeloberflächen auf und kann von den Mikroorganismen in der Biogasanlage schneller in Biogas umgewandelt werden. Die produzierte Gasmenge steigt“, erläutert Fichtner weiter.

Verbesserte Wirtschaftlichkeit

Aus der intensiven Vorbehandlung des Substrates ergeben sich weitere Vorteile des Suprajet®-Einsatzes, die zu einem insgesamt wirtschaftlicheren Produktionsprozess führen. Dazu zählen eine schnellere Verfügbarkeit der Frischmasse und reduzierte Eintragslaufzeiten - woraus sich geringere Personal-, Maschinen-, Strom- und Substratkosten ergeben. Des weiteren verringert sich der Massentransport in der Biogasanlage, was zu vergleichsweise kürzeren Pumpenlaufzeiten führt. Drittens verringert sich die Gärrestmenge, und damit verbunden reduzieren sich auch die Ausbringungskosten. Ein weiterer Pluspunkt ist das deutlich geringere Verschleißaufkommen im Vergleich zu anderen Aufschlussverfahren wie etwa Extrusion, Hammermühlen und Querstromzerspaner.

Das Verfahren kann im Rahmen des greentec Mietkonzepts getestet werden.

Das zweite Highlight auf dem greentec-Stand ist das BIO-H2-PLUS-System, das von dem Unternehmen Neue Energie Schweiz hergestellt wird.

BIO-H2-PLUS - Mehr Effizienz und sauberes Biogas

Das im Rahmen einer Anlagenerweiterung integrierte BIO-H2-PLUS System produziert mittels Elektrolyse ein hochwertiges H2-Injection Gas, das direkt in die Biomasse im Fermenter injiziert wird. Dort entfaltet es seine Wirkung auf gleich mehreren Ebenen: Der Methangehalt steigt an, der Ertrag wird gesteigert, alle Schadgase - einschließlich CO2 - werden reduziert.

Ausgangsmaterial für das H2-Injection-Gas, das genau genommen ein H2-O2-Gemisch darstellt, ist Wasser, das mit Hilfe von Strom elektrolytisch aufgespalten wird. Das H2-Injection-Gas wird mit Hilfe des Biogas-Injectors dem Gärsubstrat im Fermenter direkt zugeführt.

Diese Injektion wirkt aktivierend auf den Biogas Prozess: Sie regt das Wachstum der beteiligten Bakterienstämme an und sorgt auf diese Weise für deren Leistungssteigerung. Das Ergebnis ist eine höhere Abbaurate und diese wiederum resultiert in einer Steigerung der Gasproduktion.

Vorteile für die Biogasverwertung im BHKW

BIO-H2-PLUS reinigt während der Verbrennung den BHKW-Motor, er läuft gleichmäßiger und ruhiger. BIO-H2-PLUS sorgt auf diese Weise für einen geringeren Zündkerzenverschleiß. Vor allem aber ist es umweltfreundlicher und effizienter: Sowohl die Abgaswerte und Emissionswerte als auch die Betriebskosten liegen deutlich niedriger als beim Einsatz von nicht-H2-behandeltem Biogas.

"Wirtschaftlich entscheidend ist, dass mit der H2-Technologie wie auch beim Suprajet®-Verfahren mehr Biogas aus der gleichen Menge Input oder die gleiche Menge Biogas aus weniger Biomasse gewonnen werden kann", sagt greentec-Geschäftsführer Christoph Spurk.

"Eine unserer wichtigsten Aufgaben besteht darin, unseren Kunden Erweiterungen anzubieten, die ihre Biogasanlage in ökologischer wie auch ökonomischer Hinsicht optimieren. Das H2-System gehört zu den Lösungen, die wir gerne einsetzen, weil es beide Anforderungen klar abdeckt."

Neben den beschriebenen Suprajet®- und dem BIO-H2-PLUS-System präsentiert greentec auf der BIOGAS CONVENTION & TRADE FAIR sein breites Spektrum an Service-Leistungen für Biogasanlagenbetreiber.



Termin & Ort

BIOGAS CONVENTION & TRADE FAIR Nürnberg
12.12.2017 - 14.12.2017
Messezentrum Nürnberg
Messezentrum
90471 Nürnberg

Halle 9
Stand E56

Weitere Informationen (über Öffnungszeiten, Eintrittspreise etc.):
www.messen.de/de/13244/nuernberg/biogas-conventi ..


Weitere Informationen:
www.oekobit-biogas.com



Autor:
Hiltrud Zock
e-mail
Telefon: 0651 462 99 000


 

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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