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(Zweite Übersicht - Neu: Insolvenzverwalter, Hintergrund) Bekleidungskette Wehmeyer stellt Insolvenzantrag (© ddp) 04.07.2008 15:48:10 - Die Aachener Bekleidungskette Wehmeyer steht vor dem Aus. Das Unternehmen habe beim Amtsgericht Aachen Insolvenz beantragt, teilte die Firma am Freitag mit. Das Geschäft solle jedoch fortgeführt werden. Die Aufgabe des Insolvenzverwalters habe der Düsseldorfer Anwalt Frank Kebekus übernommen. Damit bestätigte Wehmeyer einen Bericht der «Rheinischen Post» (Freitagausgabe). Das Unternehmen betreibt 40 Filialen mit 1000 Mitarbeitern, vor allem in Nordrhein-Westfalen. (live-PR.com) -
«Die Verantwortlichen mussten dieses Verfahren wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung beantragen», hieß es weiter. Gründe hierfür seien «das schwierige Marktumfeld und das zurückhaltende Konsumverhalten in Deutschland». Alle Filialen sollen weiter geöffnet bleiben. «Ich werde mich zunächst um die Finanzierung des Insolvenzgeldes für die Mitarbeiter kümmern, damit wir den Geschäftsbetrieb ohne Unterbrechungen fortführen können», sagte Insolvenzverwalter Kebekus. Zudem hätten bereits potenzielle Investoren ihr Interesse bekundet. «Diese Gespräche werden in den kommenden Wochen sorgfältig vorbereitet», sagte Kebekus. Er sehe gute Chancen, möglichste viele Standorte und Arbeitsplätze zu erhalten. Die Wehmeyer GmbH mit Stammsitz in Aachen wurde im August 2005 vom Karstadt Quelle Konzern an Gesellschaften der Schottenstein Gruppe - einen Finanzinvestor aus den USA - und die im Textil-Geschäft tätige Miro Radici AG aus Bergkamen bei Dortmund, verkauft. Im Januar 2008 hat Radici dann seinen fünfzigprozentigen Anteil ebenfalls an die Schottenstein Gruppe verkauft. Seitdem ist die Schottenstein Gruppe alleiniger Gesellschafter der MRSBC Holding, der Muttergesellschaft von Wehmeyer. ddp.djn/mte/nas © ddp
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