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DAX gibt weiter nach (© ddp) 04.07.2008 13:30:12 - Der deutsche Aktienmarkt tendiert am Freitag uneinheitlich. Der DAX gab bis 13.00 Uhr 0,6 Prozent auf 6319 Punkte nach. Der MDAX stieg dagegen um 0,9 Prozent auf 8573 Punkte, während der TecDAX um den Vortagesschluss bei 739 Zählern pendelte. (live-PR.com) -
Händler sprachen von einem ruhigen und zufallsgetriebenen Geschäft. Das Geschehen konzentriere sich auf sehr wenige Titel. Viele Marktteilnehmer seien am Berichtstag aufgrund des «Unabhängigkeitstages» in den USA und der dort geschlossenen Finanzmärkte nicht aktiv. Dies mache den Markt anfällig für zahlreiche Gerüchte. Daneben belaste auch der immer neue Rekordhochs markierende Ölpreis, heißt es aus dem Handel. Die vergleichsweise zurückhaltenden EZB-Aussagen zu den Inflationsrisiken hatten am Vortag eine kräftige Erholungsbewegung ausgelöst. «Das gilt es nun heute zu verteidigen», sagte ein Händler. Der Euro gab bis zum Mittag gegenüber dem Dollar weiter nach. Gegen 13.00 notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,5678 Dollar. Die EZB hatte am Donnerstagmittag einen Referenzkurs von 1,5885 Dollar festgestellt. Im DAX führten Infineon mit einem Kursplus von 5,1 Prozent auf 4,85 Euro die Liste der Gewinner an. Bayer und TUI verbesserten sich jeweils um rund 1 Prozent auf 53,19 beziehungsweise 14,39 Euro. Schwächster Wert waren Commerzbank, die um 3,3 Prozent auf 18,94 Euro fielen. Deutsche Börse verloren knapp 3 Prozent auf 69,75 Euro und Continental verbilligten sich um 2,9 Prozent auf 60,97 Euro. In der zweiten Reihe stiegen Pfleiderer um 4,5 Prozent auf 8,54 Euro. K+S legten 4,5 Prozent auf 327,71 Euro zu. Die Aktie profitiert offenbar weiter von Spekulationen über einen Aufstieg in den DAX. Wacker Chemie gewannen 4,4 Prozent auf 124,22 Euro. Am Ende der 50 MDAX-Werte lagen EADS, die 3,7 Prozent auf 11,65 Euro einbüßten. Mehr als drei Prozent verloren auch Premiere. Der Bezahlsender Premiere sieht sich allerdings von Kartellamts-Aussagen nicht betroffen, wonach die Behörde verhindern will, dass Fernsehberichte über die Fußball-Bundesliga in Zukunft größtenteils nur noch im Bezahlfernsehen zu sehen sind. Im TecDAX waren vor allem Aktien aus dem Alternative-Energien-Sektor gesucht. So gewannen Centrotherm 4,8 Prozent auf 52,52 Euro. Roth & Rau stiegen um 3,2 Prozent auf 125,95 Euro. Dagegen verloren Qiagen 2,3 Prozent auf 1275 Euro. ddp.djn/mwo/nas © ddp
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