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Nachhaltiges Stiftungsmanagement sorgt für Vertrauen bei den SpendernErfolg durch Transparenz05.06.2008 15:49:56 - „Immer mehr Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen bearbeiten den Spendenmarkt in Deutschland“, beobachtet Birgit Quiel von PROFUNDUS Stiftungsberatung und Stiftungsmanagement. Das Spendenvolumen in den letzten Jahren sei zwar nur leicht gestiegen, doch bleibe mit jeder Neugründung rein rechnerisch für jede Organisation weniger Geld im Topf. Die Expertin empfiehlt den gemeinnützigen Einrichtungen deshalb vor allem, ein nachhaltiges Stiftungsmanagement mit entsprechender Transparenz zu betreiben: „Nur wenn die Nachhaltigkeit garantiert und dokumentiert ist, kann das Vertrauen der Spender im Wettbewerb langfristig gewonnen werden.“ (live-PR.com) -
Die meisten Stiftungen haben aber dies bislang vernachlässigt, berichtet Quiel. „Seriosität und ein transparente Umgang mit den Spendengeldern ist ein wichtiges Merkmal erfolgreicher Stiftungen.“ Im Grunde lassen sich nach ihrer Analyse Stiftungen mit Markenprodukten vergleichen: Der Spender will eine Marke mit entsprechendem Markenversprechen „kaufen“. Es gilt, dieses Markenversprechen in Abgrenzung zu den Wettbewerbern zu formulieren und natürlich entsprechend beim Spender einzulösen. Kunden strafen durch Kaufboykott Firmen, die ihr Versprechen in den Punkten Qualität, Preis, Garantie und weiteren nicht ausreichend einlösen. Ein Spender handelt nicht anders. Es mag sicher den einen oder anderen Spontanspender geben – in der Regel aber hat jeder Spender bereits eine konkrete Vorstellung, was er mit seinem Geld Gutes tun möchte. Das bedeutet im Umkehrschluss: a ) dass eine üppige Stiftungslandschaft es dem potenziellen Spender einfacher macht, seine Geld zielgerichtet einzusetzen, und b) dass eine Stiftung im Fundraising eine sehr genaue Zielgruppenanalyse durchführen muss, um effektiv und „gewinnbringend“ zu arbeiten. Dies hat auch der Verein der „Freunde des Bikur Cholim Hospital e. V.“, Berlin erkannt. Das Bikur Cholim Krankenhaus liegt im Herzen Jerusalems und ist eines der ältesten öffentlichen Krankenhäuser Israels. Besonderes Merkmal ist, dass es Patienten aller Nationen und Religionen aufnimmt. Ob ein Patient Jude, Muslim oder Christ ist, spielt hier keine Rolle. Speziell die Station der Frühgeburten verdient besondere Aufmerksamkeit. „Der Verein benötigt jetzt dringend Spendengelder, um neue medizinische Geräte für die Station zu kaufen“, sagt Stiftungsmanagerin Birgit Quiel. Sie unterstützt den Verein bei der Suche nach Spendern und Förderern. „Mir ist es eine Herzensangelegenheit, die Menschen in Deutschland von der Notwendigkeit einer Spende zu überzeugen. Denn damit werden in Israel die Leben von vielen Babys aller Religionen gerettet.“ Sie sorgt dafür, dass die Ziele und Arbeitsweisen des Vereins richtig kommuniziert und so neue Spender gewonnen werden. Die damit einhergehende Transparenz gehört zum Selbstverständnis des Vereins. Der Grundsatz „Tue Gutes und Rede darüber“ ist zwar durchaus beim Vermarkten und in der Eigendarstellung einer Stiftung von Bedeutung – um aber etwas vermarkten zu können, bedarf es, wie bei jedem Wirtschaftsunternehmen auch, geeigneter Marketingmaßnahmen. Dies gilt im Weiteren auch für die Bereiche Stiftungscontrolling, Öffentlichkeitsarbeit, Corporate Governance und weiterer. Mit diesen richtig angewendeten Tools kann jede Stiftung auf den für sie optimalen Weg gebracht werden.
Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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