Gesellschaft & Kultur


Wenn Kids in die Saiten greifen

„Master of Desaster“ ist die jüngste Rockband in Koblenz


Noch junge \"Musikprofis\": Die Koblenzer Band \"Master of Desaster\"

28.11.2011 15:10:55 - Schon erste Erfolge

(live-PR.com) -
Koblenz. Sänger Paul achtet stark auf die Gruppendisziplin. „Jeder, der insgesamt achtköpfigen Band, hat pünktlich zur Probe zu erscheinen“, betont er. Dabei hat er es selbst auch schwer, den Zeitplan einzuhalten: Nebenbei ist der 14-jährige Gymnasiast auch im Sportverein und im Koblenzer Jugendtheater engagiert. „Aber unsere Band ist schon etwas ganz Besonderes“, betont er.

Was da, in dem Proberaum der Musikschule „Rappelkiste“ zu hören ist, lässt wortwörtlich aufhören: Es klingt als wäre eine gestandene Cover-Band am Werk. Songs von Bryan Adams, Survivor, oder Toto: Niemand würde hinter den Instrumenten so junge Gesichter vermuten.

Der 13-jährige Gitarrist Colin fragt: „Spielen wir den Akkord mit einer Major-7 oder einer kleinen Septime?“ Der 12-jährige Lukas versucht unterdessen seinen Drums einen perfekten Klang zu geben. Die beiden ebenfalls 12-jährigen Background-Sängerinnen Leonie und Magdalena singen und tanzen sich schon einmal warm. Letzte fast professionell wirkende Abstimmungen, und die Probe kann beginnen.

Was die acht erklingen lassen, hört sich perfekt an. Nur kleine Korrekturen muss der Musiklehrer Alexander Greib, der die Gruppe betreut, einfließen lassen. „Die Band befindet sich schon auf einem hohen musikalischen Niveau“, berichtet er. Bereits mehrmals durfte „Master of Disaster“ im renommierten Café Hahn auftreten.

Auf „Deutschland sucht den Superstar“ scheinen die jungen Musiker weniger zu stehen. „Für uns ist es erstmals wichtig, an einem landesweiten Rockwettbewerb teilnehmen zu können“, meint der 12-jährige Rhythmus Gitarrist Jakob. Die Chancen dafür dürften nicht schlecht stehen. Sängerin Leonie arbeitet an den ersten eigenen Songs.

„Wir hören nicht nur beim Musikmachen aufeinander, sondern auch bei persönlichen Problemchen einmal zu“, ist das Credo der jungen Band. Ganz klar: Das gemeinsame Pizza-Essen gehört auch dazu. „Über das Musikmachen erleben wir ein schönes Gemeinschaftsgefühl“, betonen alle.





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