Umwelt & Energie

Kartellamt stellt Gas-Verfahren gegen E.ON-Töchter ein

ddp) 06.10.2008 12:00:14 - Das Bundeskartellamt hat die ersten Verfahren gegen Gasversorgungsunternehmen im Haushalts- und Gewerbekundenbereich abgeschlossen. Sechs regionale Gasversorgungsunternehmen, an denen der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON mehrheitlich beteiligt ist, haben gegenüber dem Bundeskartellamt finanzielle Zusagen zugunsten ihrer Kunden von insgesamt 55 Millionen Euro gemacht, wie die Behörde am Montag in Bonn mitteilte.


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Bonn (ddp). Das Bundeskartellamt hat die ersten Verfahren gegen Gasversorgungsunternehmen im Haushalts- und Gewerbekundenbereich abgeschlossen. Sechs regionale Gasversorgungsunternehmen, an denen der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON mehrheitlich beteiligt ist, haben gegenüber dem Bundeskartellamt finanzielle Zusagen zugunsten ihrer Kunden von insgesamt 55 Millionen Euro gemacht, wie die Behörde am Montag in Bonn mitteilte.
Die Einigung beinhalte, dass zunächst eine seit längerem geplante Preiserhöhung für die kommende Heizperiode um zwei Monate von Oktober auf Dezember verschoben werde. Darüber hinaus soll den Kunden mit der nächsten Abrechnung ein Bonus von durchschnittlich 35 Euro gewährt werden. Das Bundeskartellamt habe im Gegenzug die Ermittlungen gegen diese Regionalversorger eingestellt.
Bei den Versorgern handelt es sich um E.ON Hanse, E.ON Avacon, E.ON Mitte, E.ON edis, E.ON Thüringer Energie und E.ON Bayern. Deren Kunden werde die genannte Summe direkt zugute kommen.
Das Bundeskartellamt hatte im März diesen Jahres gegen 35 regionale Gasversorgungsunternehmen Verfahren wegen des Verdachts missbräuchlich überhöhter Gaspreise für Haushalts- und Gewerbekunden eingeleitet. Die Verfahren betreffen die Preisgestaltung in den Jahren 2007 und 2008.
ddp.djn/mwo © ddp




 

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