Wirtschaft & Industrie

Holzschädlinge rechtzeitig aufspüren

ddp) 19.08.2008 07:45:07 - Vielen Besitzern alter Häuser machen holzzerstörende Insekten zu schaffen. Die Larven des Hausbockkäfers, des Gemeinen Nagekäfers und des Braunen Splintholzkäfers sind die häufigsten Plagegeister. Aber auch Borkenkäfer, Holzwespe und Ameisen können sich im Holz heimisch fühlen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB).


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Berlin (ddp.djn). Vielen Besitzern alter Häuser machen holzzerstörende Insekten zu schaffen. Die Larven des Hausbockkäfers, des Gemeinen Nagekäfers und des Braunen Splintholzkäfers sind die häufigsten Plagegeister. Aber auch Borkenkäfer, Holzwespe und Ameisen können sich im Holz heimisch fühlen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB).
Die Käfer legen ihre Eier ins Holz. Sind die Larven geschlüpft, sind unter Umständen von außen Fressgeräusche zu hören. Kreisrunde Bohrlöcher im Holz weisen auf den Nage- und Splintholzkäfer hin. Auch Holzmehlhäufchen auf dem Boden zeigen den Bausachverständigen den Weg zu den zerstörerischen Insekten im Balken.
Wer in seinem Haus Zeichen von Insektenbefall entdeckt, muss so schnell wie möglich handeln, rät der VPB. Befallene Holzteile können ausgetauscht, Insekten durch chemische Mittel, Heißluft oder Mikrowellen bekämpft werden.
Das Ausmaß des Schadens muss ein Bauexperte bei einer Untersuchung vor Ort feststellen. Erst auf der Basis seines Gutachtens entscheidet sich, wie und in welcher Reihenfolge saniert wird. Unter Umständen müssen dabei nicht nur die sichtbar betroffenen Bauelemente erneuert werden, sondern auch große Teile der sie umgebenden Bausubstanz.
ddp.djn/ref/mwo © ddp




 

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