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Gebäudeversicherung wird zunehmend rentabler


Gebäudeversicherung wird zunehmend rentabler

04.01.2016 16:05:52 -

 

(live-PR.com) -
Die Differenz zwischen profitablen und unprofitablen Wohngebäudeversicherern ist enorm: Das zumindest ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse der BaFin. Sie hat ihre Statistik „Erstversicherungs-Unternehmen 2014“ für die Schaden- und Unfallversicherung veröffentlicht. Die Bayerische Landesbrand wurde in der Untersuchung zum Testsieger gekürt. Das erfreulichste Ergebnis der Analyse ist sicher, dass diesmal weniger die bekannten Gesellschaften zu den Besten der Branche gewählt wurden. Vielmehr sind auch einige unbekannte Namen dabei, die sich offenbar als profitable Perlen am Markt entwickeln. Erfreulich ist auch, dass die gesamte Sparte der Wohngebäudeversicherung offenbar mit einem finanzstarken Ergebnis abschneidet. Wie die neuesten Testergebnisse der Gebäudeversicherung aussehen, erfährt man auf www.xn--gebudeversicherungtest-24b.de/


Schadenquote geht stark zurück

Die hohe Profitabilität einiger Gesellschaften ist zunächst auf die geringe Schadenquote zurückzuführen. Im Jahr 2014 hatten von 59 Versicherungen 28 Kandidaten eine Schaden-Kostenquote von unter 100 Prozent. Das ist erheblich mehr als im Jahr 2013. Insgesamt ging die Schadenquote bei vielen Gesellschaften auf rund 70 Prozent zurück, während sie im Jahr 2013 noch bei über 100 Prozent lag. Parallel dazu ist die Summe der Beitragseinnahmen um fast 400 Millionen Euro gestiegen. Betrachtet man nun die Entwicklung von Beitragseinnahmen und Schadensquoten, wird klar, warum einige Gesellschaften im Jahr 2014 offenbar sehr profitabel aufgestellt sind. Unter den großen Versicherern fiel im Jahr 2014 nur die Westfälische Provinzial mit einer Schadenquote von über 100 Prozent auf. Sie war auf ein Unwetter mit Starkregen zurückzuführen, das im Sommer 2014 im Münsterland einen hohen Schaden anrichtete und das beim Versicherer zu hohen Aufwendungen für die Schadensbeseitigung führte.


Viele Versicherer mit positiven Trends

Besonders positiv fiel im Vergleich die Bayerische Landesbrandversicherung auf. Sie blieb bei der Combined Ration weit unter 80 Prozent. Auch die HUK24 und die BGV kamen auf ähnlich positive Werte. Die SV Sparkassenversicherung, die Itzehoer Versicherung/Brandgilde und die Bruderhilfe kamen zeichneten sich ebenfalls durch eine sehr gute Combined Ration aus. Mit Quoten zwischen 81 Prozent und 84 Prozent zeigen sich diese Gesellschaften als sehr renditestark und finanziell gut aufgestellt. Neben diesen eher kleinen Versicherern gibt es auch unter den großen Gesellschaften positive Werte zu vermelden. Die Allianz beispielsweise gehört zu den Branchengrößen, sie kommt im Test auf eine kombinierte Schaden-/Kostenquote von unter 100 Prozent.


Die Sparte befindet sich im Wandel

Interessant ist das Ergebnis schon deshalb, weil man der Wohngebäudeversicherung im Augenblick eher eine schwierige finanzielle Lage attestiert. Aufgrund von mehreren Unwettern in den letzten Jahren sind die Ausgaben für die Schadensregulierung ständig gestiegen. Das wiederum führte zu finanziellen Belastungen bei den großen Versicherern, die über das gewohnte Maß weit hinausgingen. Versicherungsexperten sagten der Branche bereits voraus, dass es in der Wohngebäudeversicherung zu erheblichen Veränderungen kommen muss, wenn die Gesellschaften finanziell weiter gut aufgestellt sein wollen. Angesichts der neuen Zahlen könnte es sein, dass die Aussichten doch besser sind, als die Fachleute erwartet hatten. Offenbar ist die Wohngebäudeversicherung bei den meisten Versicherern doch nicht so subventionierungsbedürftig, wie es nach den Prognosen der letzten Zeit den Anschein hatte.





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