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Wirtschaft & Industrie
Auf und Ab an den Zapfsäulen folgt den Produktenpreisen in
Rotterdam / Volatiles Marktverhalten resultiert aus starkem
Wettbewerb FVMI: Treibstoffmarkt ist einer der transparentesten Märkte © OTS 16.05.2008 11:34:54 - "Treibstoffe sind besonders preistransparente Produkte. Die aktuellen Preise passen sich den Marktveränderungen rasch an und sind für die Konsumenten sowie die Mitbewerber im Vorbeifahren an den Tankstellen deutlich wahrnehmbar", erklärt Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie (FVMI).
(live-PR.com) - Alle Versorgungsverträge der Mineralölunternehmen basieren auf den Rotterdamer Notierungen und werden daher diesen angepasst. Ebenso werden Preiserhöhungen und Preissenkungen am Rotterdamer Markt nach einem kurzen Marktbeobachtungszeitraum an die österreichischen Autofahrer weitergegeben.
Das volatile Marktverhalten und zum Teil beträchtliche Preisunterschiede beweisen, dass es in Österreich keinen Mangel an Wettbewerb gibt. Der harte heimische Verdrängungswettbewerb in einem nicht mehr wachsenden Tankstellenmarkt zwingt die Mineralölunternehmen immer wieder zu substanzgefährdenden Preisunterbietungen. Österreichweit differierende und im regionalen Wettbewerb sich schnell verändernde Preise spiegeln den Kampf um Marktanteile wider. Durch die vielen Einflüsse kommt es zu einem unterschiedlichen Bild der Preise in ganz Österreich. Die Preislandschaft verändert sich ständig: Sogenannte Preistrichter füllen sich mit der Zeit wieder auf, während sich in anderen Regionen neue Preistrichter bilden.
Rund die Hälfte des Spritpreises geht an den Fiskus Der Großteil des Treibstoffpreises wird durch Steuern und Abgaben bestimmt. Der Steueranteil am Benzinpreis aus Mineralöl- und Umsatzsteuer belief sich zuletzt auf rund 67 Cent pro Liter oder 52 Prozent. Ohne Steuern kostete der Liter Eurosuper an den Tankstellen etwa 60 Cent und der Liter Dieselkraftstoff 70 bis 73 Cent. Die Nettopreise in Österreich - d.h. ohne Umsatz- und Mineralölsteuer - gehören somit trotz aufwendigerer Logistik zu den günstigen in Westeuropa. Der zweitwichtigste Faktor ist der auf den Produktenbörsen weltweit vorgegebene Preis für Fertigprodukte, in Europa vorwiegend der Rotterdamer Markt, wo täglich die aktuelle Angebots- und Nachfrageentwicklung den Preis für alle Marktteilnehmer bestimmt.
Österreichische Autofahrer tanken im EU-Vergleich günstig Nicht nur in den Nachbarländern Italien und Deutschland tanken die Autofahrer teurer als in Österreich. Wöchentliche EU-weite Preisvergleiche bescheinigen dem österreichischen Markt derzeit Pumpenpreise, die bei Benzin in der Regel um 9 bis 10 Cent und bei Diesel um 3 bis 5 Cent unter dem EU-Durchschnitt liegen.
Über den FVMI
Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).
Rückfragehinweis:
Pressestelle Fachverband der Mineralölindustrie ikp - Kommunikationsplanung und Öffentlichkeitsarbeit Mag. Maria Wedenig Liechtensteinstraße 12/10 1090 Wien Tel.: +43 1 5247790-16 mailto:maria.wedenig@ikp.at
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