Aufwertung des Post.Partner-Modells: Bis zu 3.000 Euro Basis-Qualitätsvergütung und Übernahme der EDV-Kosten - Soll auch Anreiz für neue Partnerschaften sein
WKÖ und Post bauen Post.Partner-System aus: durchschnittlich 40 % höhere Vergütungen - BILD
© OTS
20.11.2008 13:56:02 "Die Betriebe, die als Post.Partner tätig sind, sind Teil einer guten Lösung, die nicht Gewinner und Verlierer kennt, sondern eine Rundum-Gewinner-Situation ist. Postpartnerschaften kommen den Konsumenten zu Gute, weil sie dank der Post.Partner vor Ort nicht auf die üblichen Postdienstleistungen verzichten müssen. Sie bringen den Post.Partnern zusätzliche Einnahmen und eine bessere Kundenfrequenz, wo eine Steigerung um 10 bis 20 Prozent möglich ist. Und last but not least ergibt sich die Möglichkeit für die Post, angesichts des auf sie zukommenden Wettbewerbes schlanker, flexibler zu agieren. "Es handelt sich um ein Partnerschafts-, kein Schließungskonzept", hielt WKÖ-Präsident Christoph Leitl heute, Donnerstag, fest.
(live-PR.com) - Gemeinsam mit Post-Generaldirektor Anton Wais, Post-Vorstanddirektor Herbert Götz und Handelsobmann Erich Lemler stellte Leitl die neuen Vergütungen für die derzeit 211 Post.Partner in ganz Österreich vor. "Demnach erhalten Post.Partner ab 2009 eine Qualitätsprämie von bis zu 3.000 Euro pro Jahr. Darüber hinaus übernimmt die Österreichische Post AG ab kommendem Jahr die EDV-Kosten der Post.Partner in der Höhe von rund 800
Euro pro Jahr", so Wais und Götz aus, und weiter: "Diese Vergütungen erfolgen zusätzlich zu den bestehenden Provisionssätzen, z.B. 19 Cent pro Annahme eines Briefes, 94 Cent für die Annahme und 70 Cent für die Abgabe eines Paketes, die auch weiterhin jährlich der Inflationsrate angepasst werden." Bei einem jährlichen Mehrumsatz mit Post-Dienstleistungen von durchschnittlich 10.000 Euro pro Post.Partner bedeuten diese Verbesserungen eine Erhöhung von im Schnitt 40 Prozent.
"Den Löwenanteil an den Unternehmen, die derzeit Post-Dienstleistungen anbieten, machen mit 49 Prozent kleine und mittlere Handelsbetriebe (99) aus", hob Erich Lemler, Obmann der Bundessparte Handel, hervor. Für alle Post.Partner-Betriebe, und da geht die Bandbreite von Trafiken (15), Bäckereien (5) und Tankstellen bis hin zu Reisebüros, stellen der fixe Betrag von 3.000 Euro zusätzlich zur Verrechnung je abgewickeltem Poststück und die Übernahme der EDV-Kosten durch die Post eine zukunftsweisende Verbesserung dar: "Damit wird die Bewältigung der Aufgaben und Leistungen, die allen in unserem Land zu Gute kommen, besser abgegolten."
Die geringe Fluktuation bei Post.Partner-Betrieben kann als Beweis dafür gelten, dass das System grosso modo funktioniert. Bei den Kunden punkten die mehr als 200 Post.Partner in Österreich mit gefragten Service-Dienstleistungen und Freundlichkeit. Das zeigen Befragungen von Personen in Gebieten mit Post.Partnern in der Umgebung: 81 Prozent der Befragten empfinden einen Post.Partner gegenüber der Filiale als Vorteil oder sehen keinen Unterschied gegenüber einer Filiale. Nahezu alle der Befragten erleben Post.Partner als freundlich, rund 85 Prozent konstatieren: "Post.Partner bieten die Dienstleistungen, die ich brauche." Mehr als 80 Prozent nutzen Angebot und Service von Post.Partnern, weil es für sie bequem ist. Genutzt werden dabei vor allem grundlegende Angebote wie Briefe aufgeben (70 Prozent), Inlandspakete aufgeben (46 Prozent) und die Abholung von Postsendungen (26 Prozent).
Ziel der Post mit den neu gestalteten Vergütungen ist es aber auch, neue Postpartnerschaften einzugehen: "Die Post bekennt sich zur Aufrechterhaltung der flächendeckenden Versorgung mit Postdienstleistungen. Wo unrentable Postfilialen geschlossen werden müssen, soll es zum größtmöglichen 1:1-Austausch von Postfiliale zu Post.Partner kommen", unterstrichen Generaldirektor Wais und Vorstandsdirektor Götz.
Dass die Post.Partner in Österreich wesentlich zur Sicherung und Stärkung der Nahversorgung beitragen, ist unbestritten. Und dass es nicht immer die Post sein muss, die Briefe, Pakete oder ähnliches bringt, sei in Europa durchaus nicht ungewöhnlich, hob WKÖ-Chef Leitl hervor und zog in den Vergleich: In Deutschland etwa erfolgen Post-Dienstleistungen schon länger überwiegend durch private Dienstleister, nämlich zu rund 93 Prozent. In den Niederlanden beträgt der Anteil der Privaten 85 Prozent. Hierzulande werden derzeit 85 Prozent der Filialen von der Post und 15 Prozent von Post.Partnern betrieben.
Mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich soll das Modell des Post.Partner bis 2015 weiter ausgebaut werden. Präsident Leitl und Handelsobmann Lemler betonten in dem Zusammenhang , dass viele, vor allem kleine und mittlere Unternehmen, in Österreich zur Übernahme von Postdienstleistungen bereit seien. (JR)
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter bild.ots.at .
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Handel
Tel.: 05 90 900-3410
E-Mail: bsh@wko.at
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0234 2008-11-20/13:52
|
|
"Den Löwenanteil an den Unternehmen, die derzeit Post-Dienstleistungen anbieten, machen mit 49 Prozent kleine und mittlere Handelsbetriebe (99) aus", hob Erich Lemler, Obmann der Bundessparte Handel, hervor. Für alle Post.Partner-Betriebe, und da geht die Bandbreite von Trafiken (15), Bäckereien (5) und Tankstellen bis hin zu Reisebüros, stellen der fixe Betrag von 3.000 Euro zusätzlich zur Verrechnung je abgewickeltem Poststück und die Übernahme der EDV-Kosten durch die Post eine zukunftsweisende Verbesserung dar: "Damit wird die Bewältigung der Aufgaben und Leistungen, die allen in unserem Land zu Gute kommen, besser abgegolten."
Die geringe Fluktuation bei Post.Partner-Betrieben kann als Beweis dafür gelten, dass das System grosso modo funktioniert. Bei den Kunden punkten die mehr als 200 Post.Partner in Österreich mit gefragten Service-Dienstleistungen und Freundlichkeit. Das zeigen Befragungen von Personen in Gebieten mit Post.Partnern in der Umgebung: 81 Prozent der Befragten empfinden einen Post.Partner gegenüber der Filiale als Vorteil oder sehen keinen Unterschied gegenüber einer Filiale. Nahezu alle der Befragten erleben Post.Partner als freundlich, rund 85 Prozent konstatieren: "Post.Partner bieten die Dienstleistungen, die ich brauche." Mehr als 80 Prozent nutzen Angebot und Service von Post.Partnern, weil es für sie bequem ist. Genutzt werden dabei vor allem grundlegende Angebote wie Briefe aufgeben (70 Prozent), Inlandspakete aufgeben (46 Prozent) und die Abholung von Postsendungen (26 Prozent).
Ziel der Post mit den neu gestalteten Vergütungen ist es aber auch, neue Postpartnerschaften einzugehen: "Die Post bekennt sich zur Aufrechterhaltung der flächendeckenden Versorgung mit Postdienstleistungen. Wo unrentable Postfilialen geschlossen werden müssen, soll es zum größtmöglichen 1:1-Austausch von Postfiliale zu Post.Partner kommen", unterstrichen Generaldirektor Wais und Vorstandsdirektor Götz.
Dass die Post.Partner in Österreich wesentlich zur Sicherung und Stärkung der Nahversorgung beitragen, ist unbestritten. Und dass es nicht immer die Post sein muss, die Briefe, Pakete oder ähnliches bringt, sei in Europa durchaus nicht ungewöhnlich, hob WKÖ-Chef Leitl hervor und zog in den Vergleich: In Deutschland etwa erfolgen Post-Dienstleistungen schon länger überwiegend durch private Dienstleister, nämlich zu rund 93 Prozent. In den Niederlanden beträgt der Anteil der Privaten 85 Prozent. Hierzulande werden derzeit 85 Prozent der Filialen von der Post und 15 Prozent von Post.Partnern betrieben.
Mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich soll das Modell des Post.Partner bis 2015 weiter ausgebaut werden. Präsident Leitl und Handelsobmann Lemler betonten in dem Zusammenhang , dass viele, vor allem kleine und mittlere Unternehmen, in Österreich zur Übernahme von Postdienstleistungen bereit seien. (JR)
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter bild.ots.at .
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Handel
Tel.: 05 90 900-3410
E-Mail: bsh@wko.at
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0234 2008-11-20/13:52

