Autozulieferer Gimotive/Stankiewicz soll weiter produzieren
(© ddp) 01.12.2008 18:36:14 Der von Insolvenz bedrohte niedersächsische Autozulieferer Gimotive/Stankiewicz soll weiter Fahrzeugteile anfertigen. Darauf habe man sich mit Vertretern der finanzierenden Banken, Kunden und Lieferanten in einem «konstruktiven Gespräch» am vergangenen Freitag geeinigt, teilte eine Sprecherin des Unternehmens in Adelheidsdorf bei Celle am Montag mit.
(live-PR.com) - Adelheidsdorf (ddp.djn). Der von Insolvenz bedrohte niedersächsische Autozulieferer Gimotive/Stankiewicz soll weiter Fahrzeugteile anfertigen. Darauf habe man sich mit Vertretern der finanzierenden Banken, Kunden und Lieferanten in einem «konstruktiven Gespräch» am vergangenen Freitag geeinigt, teilte eine Sprecherin des Unternehmens in Adelheidsdorf bei Celle am Montag mit.
Man wolle nun ein «gemeinsames Konzept zur Fortführung des Geschäftsbetriebs» im Detail entwickeln. Als erstes
konkretes Ergebnis der Beratungen sei bereits die anstehende Auszahlung von Löhnen und Gehältern vereinbart worden. Diese sei noch am Freitag angewiesen worden.
Der Autozulieferer erörtert seit Anfang vergangener Woche mit Banken und anderen Beteiligten, wie sich eine Pleite des Betriebs abwenden lässt. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte Mitte November mitgeteilt, dass Gimotive/Stankiewicz die Insolvenz drohe und 1000 Arbeitsplätze in Gefahr seien. Die Banken seien nicht mehr bereit, ihre Kreditkündigungsrechte auszusetzen und dem Unternehmen damit notwendige Zeit zur Verfügung zu stellen.
Nach Angaben des VDA beschäftigt Gimotive/Stankiewicz an seinem Hauptstandort Adelheidsdorf und an den Standorten in Hamburg, Hameln, Bad Friedrichshall, Straubing und Friedrichroda rund 1300 Mitarbeiter. Weltweit seien über 2100 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig.
ddp.djn/hap/mw © ddp
Man wolle nun ein «gemeinsames Konzept zur Fortführung des Geschäftsbetriebs» im Detail entwickeln. Als erstes
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Der Autozulieferer erörtert seit Anfang vergangener Woche mit Banken und anderen Beteiligten, wie sich eine Pleite des Betriebs abwenden lässt. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte Mitte November mitgeteilt, dass Gimotive/Stankiewicz die Insolvenz drohe und 1000 Arbeitsplätze in Gefahr seien. Die Banken seien nicht mehr bereit, ihre Kreditkündigungsrechte auszusetzen und dem Unternehmen damit notwendige Zeit zur Verfügung zu stellen.
Nach Angaben des VDA beschäftigt Gimotive/Stankiewicz an seinem Hauptstandort Adelheidsdorf und an den Standorten in Hamburg, Hameln, Bad Friedrichshall, Straubing und Friedrichroda rund 1300 Mitarbeiter. Weltweit seien über 2100 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig.
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