Wirtschaft & Industrie

Stuttgarter Börse verzeichnet im November Umsatzminus von 40 Prozent



ddp) 01.12.2008 18:33:21 Die Börse Stuttgart hat im November 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Umsatzrückgang von 40 Prozent verzeichnet. Insgesamt setzte sie ein Handelsvolumen von mehr als 9,8 Milliarden Euro um, wie die Börse am Montag mitteilte. Dies sei auch im Vergleich zum Oktober 2008 ein Rückgang von 40 Prozent an der nach eigenen Angaben führenden Privatanlegerbörse in Deutschland.


(live-PR.com) - Stuttgart (ddp.djn). Die Börse Stuttgart hat im November 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Umsatzrückgang von 40 Prozent verzeichnet. Insgesamt setzte sie ein Handelsvolumen von mehr als 9,8 Milliarden Euro um, wie die Börse am Montag mitteilte. Dies sei auch im Vergleich zum Oktober 2008 ein Rückgang von 40 Prozent an der nach eigenen Angaben führenden Privatanlegerbörse in Deutschland.
«Die
derzeit schwierige Lage an den Kapitalmärkten hat viele Privatanleger verunsichert», sagte der Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, Oliver Hans. Die Handelsvolumina seien im Vergleich zum Jahr 2007 rückläufig. Sie bewegten sich aber auf dem Niveau von 2006.
Im Fondshandel steigerte sich der Börsenumsatz den Angaben zufolge im November gegenüber dem Vorjahresmonat mit 271,8 Millionen Euro um rund 14 Prozent. Aufgrund des großen Interesses der Privatanleger versechsfachte die Börse die Anzahl der aktiven Fonds innerhalb der vergangenen zwölf Monate auf über 2000 Stück.
«Der verhältnismäßig geringe Rückgang der Handelsaktivitäten im Anleihenhandel drückt den derzeit vorherrschenden Wunsch der Anleger nach mehr Sicherheit aus», hieß es weiter. Der Börsenumsatz im Anleihenhandel halte im November mit über drei Milliarden Euro das Niveau des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahresmonat sei dies ein Rückgang von rund elf Prozent.
Im Handel mit verbrieften Derivaten verzeichnete die Börse Stuttgart im November ein Handelsvolumen von mehr als 5,7 Milliarden Euro. Davon entfielen 3,0 Milliarden Euro auf den Handel mit Hebelprodukten und knapp 2,7 Milliarden Euro auf den Handel mit Anlageprodukten.
ddp.djn/wld/mwo © ddp



 

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