DIHK: Bei China-Besuch mehr Schutz vor Produktpiraterie einfordern
(© ddp) 25.08.2007 07:20:55 - Die deutsche Wirtschaft hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich bei ihrem China-Besuch für die stärkere Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie einzusetzen. «Wir haben den Eindruck, dass die Bemühungen der chinesischen Regierung vor allem bei den Exportkontrollen nachlassen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, der «Berliner Zeitung» (Samstagausgabe). Die Folge sei eine wahre Schwemme gefälschter Waren.
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Berlin (ddp). Die deutsche Wirtschaft hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich bei ihrem China-Besuch für die stärkere Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie einzusetzen. «Wir haben den Eindruck, dass die Bemühungen der chinesischen Regierung vor allem bei den Exportkontrollen nachlassen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, der «Berliner Zeitung» (Samstagausgabe). Die Folge sei eine wahre Schwemme gefälschter Waren.
Als Beispiel nannte Wansleben die massenhafte Sicherstellung von Schuhplagiaten aus China durch den deutschen Zoll in den vergangenen Monaten. Der DIHK setze darauf, dass die Kanzlerin in China deutlich mache, dass die deutsche Wirtschaft dadurch beunruhigt sei und bessere Kontrollen erwarte. Merkel bricht am Sonntag zu ihrer bisher längsten Auslandsreise nach China und Japan auf.
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