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Deutsch-amerikanischer Bier-König trank am liebsten Wein


Titel des Taschenbuches über Adolphus Busch

12.11.2019 14:15:21 - Ernst Probst und Doris Probst schildern das Leben und Werk von Adolphus Busch aus Kastel am Rhein

 

(live-PR.com) -
Wiesbaden – Der deutsch-amerikanische Bier-König Adolphus Busch (1839-1913), der die Brauerei Anheuser-Busch seines Schwiegervaters Eberhard Anheuser (1806-1880) in St. Louis (Missouri) zur größten in den USA entwickelte, trank am liebsten Wein. Mit dieser erstaunlichen Tatsache warten Ernst Probst und Doris Probst in ihrem 324-seitigen Taschenbuch „Adolphus Busch“ auf, das nur bei „Amazon“ im Internet erhältlich ist. Sein erfolgreiches Bier „Budweiser“ bezeichnete Busch scherzhaft einmal als „Spülwasser“.

Mit 50 hatte der aus Mainz-Kastel (heute ein Stadtteil von Wiesbaden) stammende Adolphus, der in der Geburtsurkunde noch Adolph hieß, einen „Bier-Bauch“, obwohl er Wein viel lieber als Bier trank. Im Weinkeller seiner luxuriösen 20-Zimmer-Villa „Number One Busch Place“ in St. Louis (Missouri) lagerte eine riesige Kollektion edler Tropfen. Angeblich kaufte er sogar die ganze Jahresproduktion eines deutschen Weingutes auf.

Dem als Whiskey-Trinker bekannten 27. US-Präsidenten William Howard Taft schickte Busch mal eine Kiste Wein mit „Schwarzhofberger“ von der Mosel und eine weitere mit „Eltviller Sonnenberg“. Taft hatte 1905, als er noch Kriegsminister war, einen Brief an Adolphus mit der Anrede „My dear Prince“ begonnen. Danach wurde Busch auch von anderen Freunden, zu denen außer Politikern auch gekrönte Häupter, Unternehmer und Künstler zählten, als „Prinz“ bezeichnet.

Der mit guten Tropfen bestückte Weinkeller soll der liebste Aufenthaltsort von Adolphus gewesen sein. Womöglich hatte dies aber damit zu tun, dass die Hauptresidenz unweit der riesigen Brauerei in St. Louis im Sommer trotz allem Luxus oft kein angenehmes Domizil war. Dann herrschte dort häufig heißes und schwüles Wetter. In reiferem Alter lebte der „Bier-König“ in seiner deutschen Sommerresidenz „Villa Lilly“ im Taunus und in seiner amerikanischen Winterresidenz „Ivy Wall“ in Pasadena (Kalifornien).
Viele Jahre nach seinem Tod mit 74 Jahren im Taunus hieß es, Busch könnte einer Leberzirrhose erlegen sein. Als häufige Ursache einer Leberzirrhose gilt Alkoholmissbrauch.

Adolphus hat sich oft als großzügiger Spender hervorgetan. Trotzdem hat man in seinem Geburtsort noch keine Straße und keinen Platz nach ihm benannt.



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