Condor und Air Berlin ziehen Nachtflug-Klagen in Leipzig/Halle zurück
(© ddp) 14.08.2008 14:39:08 - Die Fluggesellschaften Condor und Air Berlin haben ihre Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht wegen der eingeschränkten Nachtflugbedingungen auf dem Flughafen Leipzig/Halle zurückgezogen. Zur Begründung nannte Air-Berlin-Sprecher Nikolaus Nowak am Donnerstag auf ddp-Anfrage die bisherigen Entscheidungen des Gerichts. Ähnlich äußerte sich auch Condor. Man wolle sich jetzt in der juristischen Auseinandersetzung um die Ausweitung von Nachtflugverboten auf zentrale Flughäfen, hauptsächlich Frankfurt am Main, konzentrieren.
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Leipzig (ddp.djn). Die Fluggesellschaften Condor und Air Berlin haben ihre Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht wegen der eingeschränkten Nachtflugbedingungen auf dem Flughafen Leipzig/Halle zurückgezogen. Zur Begründung nannte Air-Berlin-Sprecher Nikolaus Nowak am Donnerstag auf ddp-Anfrage die bisherigen Entscheidungen des Gerichts. Ähnlich äußerte sich auch Condor. Man wolle sich jetzt in der juristischen Auseinandersetzung um die Ausweitung von Nachtflugverboten auf zentrale Flughäfen, hauptsächlich Frankfurt am Main, konzentrieren.
Condor und Air Berlin waren im Streit um die Nachtflugerlaubnis im November 2007 in einem Eilverfahren bereits vor dem Bundesverwaltungsgericht unterlegen. Das Hauptsacheverfahren hätte am 20. August verhandelt werden sollen. Im Juli untermauerte das Gericht in einer Klage von Anwohnern noch einmal das nächtliche Flugverbot für Passagiermaschinen zwischen 23.30 und 5.30 Uhr, ließ Fracht- und Militärflüge aber zu.
Condor-Geschäftsführer Ralf Teckentrup sagte, die Fluggesellschaft bedauere die «Fehlentwicklung» an deutschen Flughäfen. «Sollte sich diese Entwicklung in Deutschland nicht umkehren lassen, wird dies gravierende Konsequenzen für ein Urlaubsangebot haben, das auch für die breite Bevölkerung erschwinglich ist», sagte Teckentrup.
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