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Umwelt & Energie
Bundesnetzagentur sieht deutlicher Fortschritte im Energiemarkt (© ddp) 23.09.2008 15:42:08 - Die Bundesnetzagentur hat am Dienstag ihren Bericht zur Entwicklung der Strom- und Gasmärkte 2008 veröffentlicht. «Wir ziehen eine gemischte Zwischenbilanz", sagte der Präsident der Bonner Behörde, Matthias Kurth, bei der Vorstellung. Bei der Wechselbereitschaft der Verbraucher im Strombereich und der Senkung der Netzentgelte insgesamt gebe es schon signifikante Fortschritte. Kurth fügte hinzu: «Bei der Wechselbereitschaft im Gasmarkt und bei der Struktur der Anbieter sowie beim Netzausbau und beim Kraftwerksbau müssen wir allerdings noch engagierter und wachsamer arbeiten, wenn unsere Ziele erreicht werden sollen.»
(live-PR.com) - Bonn (ddp). Die Bundesnetzagentur hat am Dienstag ihren Bericht zur Entwicklung der Strom- und Gasmärkte 2008 veröffentlicht. «Wir ziehen eine gemischte Zwischenbilanz", sagte der Präsident der Bonner Behörde, Matthias Kurth, bei der Vorstellung. Bei der Wechselbereitschaft der Verbraucher im Strombereich und der Senkung der Netzentgelte insgesamt gebe es schon signifikante Fortschritte. Kurth fügte hinzu: «Bei der Wechselbereitschaft im Gasmarkt und bei der Struktur der Anbieter sowie beim Netzausbau und beim Kraftwerksbau müssen wir allerdings noch engagierter und wachsamer arbeiten, wenn unsere Ziele erreicht werden sollen.»
Kurth kündigte verstärkte Anstrengungen zur Belebung des Wettbewerbs insbesondere auf dem deutschen Gasmarkt an. Hier seien die Kapazitäten im Ferngasnetz bei allen Betreibern langfristig ausgebucht und es bestehe kaum eine Möglichkeit, auf Alternativangebote auszuweichen. «Bemühungen von Gasnetzbetreibern, durch niedrigere Preise Netzkunden zu gewinnen, sind nicht erkennbar», sagte Kurth.
Die Bundesnetzagentur habe deshalb entschieden, die Ferngas-Pipelines künftig in die Regulierung mit einbeziehen. Betroffen seien die Unternehmen E.ON, Wingas und Gasunie Deutschland, auf die fast zwei Drittel der in Deutschland durchgeführten Ferngastransporte entfallen.
Kurth begründete den Schritt mit der «dominierenden Marktmacht» der Ferngaskonzerne. Die Netzbetreiber besäßen daher «nicht durch den Wettbewerb kontrollierte Verhaltensspielräume». Für neue Unternehmen bestehen nach Einschätzung der Bundesnetzagentur derzeit zudem erhebliche Marktzutrittsschranken.
ddp.djn/mwo/rab © ddp
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