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Sissis Sohn vor 150 Jahren geboren

Autor aus Hattingen begibt sich auf die Spuren des Kronprinzen Rudolf in Europa
Kronprinz Rudolf von Habsburg. Bild: Sammlung Lars Friedrich / Hattingen

08.07.2008 13:36:05 - Bis heute ranken sich um den Tod des österreichischen Thronfolgers Rudolf von Habsburg am 30. Januar 1889 im Jagdschloss von Mayerling viele Legenden: War es ein politisch motivierter Mord? Ein tragischer Unfall? Wurde der politisch liberale Kronprinz im Auftrag von konservativen österreichisch-ungarischen Familien hingerichtet? Eine schon kurz nach dem so genannten „Drama von Mayerling“ einsetzende Publikationswelle kolportierte schon früh das Gerücht, dass nach der Beisetzung Rudolfs sein Name am Hof von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth tabu gewesen sei. Schließlich sei der Erzherzog erbärmlich „wie ein Schneider“ gestorben und es nicht Wert, ein Mitglied des Hauses Habsburg zu sein.

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Autor aus Hattingen begibt sich auf die Spuren des Kronprinzen Rudolf in Europa


Bis heute ranken sich um den Tod des österreichischen Thronfolgers Rudolf von Habsburg am 30. Januar 1889 im Jagdschloss von Mayerling viele Legenden: War es ein politisch motivierter Mord? Ein tragischer Unfall? Wurde der politisch liberale Kronprinz im Auftrag von konservativen österreichisch-ungarischen Familien hingerichtet? Eine schon kurz nach dem so genannten „Drama von Mayerling“ einsetzende Publikationswelle kolportierte schon früh das Gerücht, dass nach der Beisetzung Rudolfs sein Name am Hof von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth tabu gewesen sei. Schließlich sei der Erzherzog erbärmlich „wie ein Schneider“ gestorben und es nicht Wert, ein Mitglied des Hauses Habsburg zu sein.

Doch so war es nicht: Rudolfs Name war keineswegs tabu und die Erinnerung an ihn wurde – auch, oder gerade – im Innenkreis des Erzhauses Habsburg sehr wohl wach gehalten. Von einem angeblich vom Kaiser angeordneten und staatlich gewollten Verschwinden des Namens „Rudolf“ aus der Öffentlichkeit kann keine Rede sein. Selbst der kaiserliche Vater bezeichnete nach den Vorfällen vom Jänner 1889 seinen Sohn in Briefen sogar als „den besten Sohn und treuesten Unterthanen“.

Das neue Buch des Hattinger Journalisten und Autoren Lars Friedrich (39) listet akribisch alle Orte der Erinnerung an den Erzherzog auf, stellt die Würdigungen seiner Person in Ausstellungen und Museen zusammen, befasst sich erstmals ausführlich mit der Figur des Habsburgers in Film und Fernsehen, listet alle musikalischen Auseinandersetzungen mit dem Kronprinzen auf und fasst Münzen, Medaillen und Briefmarken auf den Kaisersohn zusammen.

Das neue Buch von Lars Friedrich erscheint im Juli 2008 im Verlag BoD, Norderstedt.

Lars Friedrich
Autor, Journalist und Gründer des Mayerling-Archivs

- geb. 27.12.1968 in Winz-Niederwenigern, jetzt Hattingen an der Ruhr
- verheiratet seit 24.08.2001 mit Stephanie Friedrich, geb. Kronenbitter
- Vater von Paul Jonas (*28.01.2003) und Rose Marie (*31.01.2006)
- wohnhaft in Hattingen an der Ruhr/NRW
- langjähriger Zeitungsredakteur u. a. in Iserlohn, Lüdenscheid, Syke und Hattingen
- Projektleiter eines Internet-Auktionshauses
- Pressereferent von Bernhard Paul/Circus Roncalli
- Pressesprecher von Roncalli´s Apollo Varieté Düsseldorf
- Werbeleiter der Studienkreis-Nachhilfe Bochum
- freiberuflicher Journalist und Autor

„Kronprinz Rudolf von Österreich – Erinnerungen an einen Thronfolger“
- Sein Name und sein Hofstaat
- Plätze, Orte und Gedenkstätten
- Ausstellungen und Museen
- Film, fernsehen und Bühne
- Musikalisches Mayerling
- Münzen, Medaillen und Marken

Ausstattung: 92 Seiten, Paperback, zahlreiche Farbabbildungen
ISBN: 978-3-8370-3064-8
Preis: 9,90 inkl. 7% MwSt
Erscheinungsdatum: Juli 2008



Kontaktinformation:
Mayerling-Archiv

Auf der Gahr 39
45527 Hattingen
Deutschland


Kontakt-Person:
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Lars Friedrich
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