Wirtschaft & Industrie


Wenn nicht jetzt, wann dann werden die Ziele der neuen Regierung festgelegt

ÖAMTC fordert rasch Fairness bei Spritpreisen

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20.11.2008 13:46:04 - Zur Zeit werden von den Koalitionsverhandlern Doris Bures (S) und Karlheinz Kopf (V) Themen für die kommende Bundesregierung gesammelt. "Die Spritpreise müssen ganz oben auf der Agenda stehen. Gerade jetzt, wo alle sparen müssen, ist Transparenz am Kraftstoffmarkt das Gebot der Stunde", stellt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Mario Rohracher, fest. Im Sinne von Konsumenten und Kraftfahrern sind folgende Hausaufgaben in der kommenden Legislaturperiode zu machen:

(live-PR.com) -
* Den mehrfachen Preisänderungen pro Tag muss ein Riegel vorgeschoben werden. Deshalb fordert der ÖAMTC, dass die bei Betriebsbeginn festgelegten Preise (bei rund um die Uhr geöffneten Tankstellen um 0 Uhr) 24 Stunden lang nicht erhöht werden dürfen.


* Die Beibehaltung der dritten Dezimalstelle bei der Preisauszeichnung an den Anzeigetafeln und dabei einheitliche Schriftgröße.


* Eine einheitliche Reihenfolge der Preisangaben für Standardprodukte sowie gleiche Schriftgröße für alle Dezimalstellen. "Die in Aussicht gestellte 'Verordnung zur einheitlichen Abfolge der Treibstoffpreise an den Tankstellen' ist noch immer ausständig", kritisiert der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.


* Die Möglichkeiten des Preis- und Kartellgesetzes zur Beeinflussung der Preisgestaltung sollten überprüft und geschärft werden.


* Weiters verlangt der ÖAMTC die Weitergabe von Preissenkungen auf den internationalen Märkten ohne Zeitverzögerung. "Dazu wird es notwendig sein, eine europaweite Marktbeobachtung mit einem Fokus auf den Spotmarkt in Rotterdam einzurichten, um mehr Transparenz in der Spritpreisbildung zu erzielen", sagt Rohracher.


* Initiativen auf EU-Ebene zur Eindämmung der Spekulation und Erhöhung der Transparenz des europäischen Marktes sowie eine kritische Analyse der wöchentlichen europäischen Preisvergleiche. "Dazu muss endlich eine einheitliche Preisberechnungsmethode in allen EU-Mitgliedsländern geschaffen werden", fordert der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung abschließend.


Ein Forderungskatalog des ÖAMTC an die Politik ist im vollständigen Wortlaut unter www.oeamtc.at nachlesbar.


Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Eva Käßmayer
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:pressestelle@oeamtc.at
www.oeamtc.at


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OTS0228 2008-11-20/13:41




 

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